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Nr.10 - Duett

SORA
's ist gar nicht schön, mit solchen Fragen
auf mich zu dringen ein!

BENOZZO
Dem Gatten muss man alles sagen,
dein Richter will ich sein!

SORA
Es ist nichts Böses ja geschehn!

BENOZZO
Nichts Böses? Nun, wir wollen sehn!

SORA
Du wirst schon sehn!

BENOZZO
Wir wollen sehn!

SORA
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

BENOZZO
Das fängt ja ziemlich dunkel an!
Jedoch, lass sehn, was dann?

SORA
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

BENOZZO
Doch ich sehe leider klar,
wie die Affaire war!

SORA
Nun, wohlan! Sag an!

BENOZZO
Erst nahm er zärtlich deine Hand,

SORA
unterbrechend
O nein, o nein! So war es nicht!

BENOZZO
... er drückte sie so recht galant,

SORA
O nein, o nein! Das tat er nicht!

BENOZZO
er hielt sie fest dann ziemlich lang!

SORA
O nein, o nein! Das ist nicht wahr!

BENOZZO
spöttisch
Und dir, und dir war gar nicht bang!

SORA
O nein, du weisst nicht, wie es war!
Ha, stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
in solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

BENOZZO
Und dann?

SORA
stockend
Und dann nichts weiter mehr!

BENOZZO
fest
Nun, einen Kuss verlangte er?!
Und du?

SORA
einfallend
Ich wies ihn fest zurück!

BENOZZO
Da stahl ihn dir der Galgenstrick!
Und du, du hast's geduldet?

SORA
weinerlich
Ich habe nichts verschuldet!
Er stahl ihn trotz dem Widerstand,
weil er im Stehlen sehr gewandt!
weinend
Huhuhuhu!
Es war ja finstre Nacht!

BENOZZO
sie kopierend
Kein Mond, kein Sternlein wacht!
zornig
Ich kenne sie, die Melodie!
Und mir ist alles offenbar,
mit Nachdruck
denn wisse,
dass ich selbst der Räuber war!

SORA
Wie, du?

BENOZZO
Ja, ich! Ja, ich!

SORA
erstaunt
Warum nicht gar?

BENOZZO
Ja, ja, 's ist wahr!

SORA
Ha, nun wird mir sonnenklar,
was bisher noch dunkel war
bei dieser Finsternis!
Ist auch Übles nicht geschehn,
konnt' es leicht doch schlimmer gehn,
das ist nur zu gewiss!
Obzwar die Nacht stockfinster war,
seh' ich doch jetzt ganz klar!

BENOZZO
Ha, nun sieht sie sonnenklar,
was bisher noch dunkel war
bei dieser Finsternis!
Ist auch Übles nicht geschehn,
konnt' es leicht doch schlimmer gehn,
das ist nur zu gewiss!
Obzwar die Nacht stockfinster wai,
seh' ich doch jetzt ganz klar!

SORA
Nun siehst du, wie du dich blamiert,
wohin die Eifersucht dich führt!

BENOZZO
Und kannst du denn noch wagen.
die Augen aufzuschlagen?

SORA
Oh! An mir ist's jetzt, zu fragen!
Du wirst sogleich mir sagen,
was du in schwarzer Nacht
dort eigentlich gemacht?

BENOZZO
verdutzt
Wieso?

SORA
Gestehe, sprich, was triebst du, wie?

BENOZZO
für sich
Am besten ist's, ich mach's wie sie!
laut
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

SORA
ärgerlich
Fang selbst dir deine Lieder an!
Was tatst du dort, sag an!

BENOZZO
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

SORA
heftig
Doch mir ist's leider klar,
wie die Affaire war!

BENOZZO
Nun, sag an, sag an!

SORA
Du hattest dort ein Stelldichein,

BENOZZO
O nein, o nein, so war es nicht!

SORA
…du ludest dir ein Liebchen ein!

BENOZZO
O nein, o nein, so war es nicht!

SORA
Gesteh. gesteh! Sonst werd ich wild!

BENOZZO
Ich hab' ja gar nichts zu gestehn!

SOFIA
Du warst im Mantel dicht verhüllt!

BENOZZO
Das konntest du ja gar nicht sehn,
denn: stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

SORA
Lass jetzt die Possen, Element!
Sonst sind auf ewig wir getrennt!
Gib Antwort meinen Fragen!

BENOZZO
Nun gut, so lass dir sagen:
was ist denn Schlimmes dran am End'?
leiser
Ich führte mit Massaccio dort
ganz heimlich Schmugglerwaren fort!

SORA
laut, sehr überrascht
Ein Schwärzer! Du?

BENOZZO
hält ihr den Mund zu
Nur still!

SORA
leise und erfreut
Ist's wahr?
Ich hielt für treulos dich,
ich will's gestehn!

BENOZZO
Was fällt dir ein?
Den Schwärzer hast
du allzu schwarz gesehn!
Mich lockt ganz anderer Gewinn;
auch heute muss ich wieder hin!

SORA
Was kümmert mich die Schmuggelei!

BENOZZO
Sie bringt mir Gold!

SORA
Wenn du mir nur als Gatte treu,

BENOZZO
Mehr als ich sollt'!

SOFIA
... magst weiter schmuggeln du!
Dass dabei nichts störe deine Ruh,
wünsch' ich recht schwarze Nacht dazu!

BENOZZO
Hahahaha!

SORA
Stockfinster sei die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
Denn in solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!
Dass eure Schmuggelei
sicher vor Spähern sei,
wünsch' ich dir gute,
das heisst eine kohlschwarze Nacht!

BENOZZO
Sie wünscht mir schwarze Nacht,
kohlrabenschwarze Nacht,
damit in dem Dunkel dann
niemand mich sehen kann!
Wahrlich, das brave Weib
kümmert nicht, was ich treib'!
Sie wünscht mir gute,
das heisst eine kohlschwarze Nacht!

Es wird nach und nach dunkel. Benozzo und Sora gehen rückwärts rechts ab.


ZEHNTE SZENE
Marietta (allein), dann Carlotta

Dialog

Im selben Augenblick, wo Sora und Benozzo abgehen, tritt Marietta von links rückwärts auf.

MARIETTA
Ei, ei, ei! Da drüben im Ballsaal scheint etwas vorgefallen zu sein! Der interessante Conte Erminio ist plötzlich verschwunden! Die Gräfin, bis dahin heiter und tanzlustig, ist verstimmt, echauffiert, will sich etwas zurückziehen, hat sich ein Glas Limonade bestellt! Das ist immer ein Zeichen übler Laune bei ihr!
will links abgehen; es donnert

CARLOTTA
tritt von links hinten auf
Marietta!

MARIETTA
Frau Gräfin?

CARLOTTA
Rasch ein Tuch! Mich fröstelt!

MARIETTA
Gleich!
für sich
Vorhin war ihr warm, jetzt fröstelt sie's wieder!
eilt links ab

CARLOTTA
geht aufgeregt ans Fenster, stösst es auf, gleichzeitig hört man Donner
Es jagt ein Gewitter übers aufgeregte Meer daher, das passt so recht zu meiner Stimmung!

MARIETTA
mit einem Tuch und einer Platte, auf welcher ein Glas Wasser steht und ein Kaffeelöffel liegt
Hier, Frau Gräfin! Limonade zum Abkühlen und
leicht spöttisch
ein Tuch zum Wärmen!
stellt die Platte auf einen Tisch; gibt Carlotta das Tuch um, in das sich diese rasch hüllt

CARLOTTA
trinkt
Ich muss einen Moment ruhen! Lass mich allein!
setzt sich

MARIETTA
Zu Befehl!
fährt bei einem starken Blitz, dem ein heftiger Donner folgt, sich bekreuzigend, zurück
Alle guten Geister! War das ein Blitz!
verstopft sich die Ohren
Puh, und der Donner!

CARLOTTA
ärgerlich
Ja, ja, schon gut! Mach endlich, dass du fortkommst!

MARIETTA
Mein Gott, ich gehe ja schon, ich gehe ja schon! Man wird sich doch noch fürchten dürfen!
geht kopfschüttelnd nach hinten ab
Hat die Frau heute eine Gewitterlaune! Ich gehe, damit's nicht einschlägt!

Es wird ziemlich dunkel, flammende Blitze erhellen zeitweise durchs rechte Fenster den Salon; der Donner grollt fort.
Nr.10 - Duett

SORA
's ist gar nicht schön, mit solchen Fragen
auf mich zu dringen ein!

BENOZZO
Dem Gatten muss man alles sagen,
dein Richter will ich sein!

SORA
Es ist nichts Böses ja geschehn!

BENOZZO
Nichts Böses? Nun, wir wollen sehn!

SORA
Du wirst schon sehn!

BENOZZO
Wir wollen sehn!

SORA
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

BENOZZO
Das fängt ja ziemlich dunkel an!
Jedoch, lass sehn, was dann?

SORA
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

BENOZZO
Doch ich sehe leider klar,
wie die Affaire war!

SORA
Nun, wohlan! Sag an!

BENOZZO
Erst nahm er zärtlich deine Hand,

SORA
unterbrechend
O nein, o nein! So war es nicht!

BENOZZO
... er drückte sie so recht galant,

SORA
O nein, o nein! Das tat er nicht!

BENOZZO
er hielt sie fest dann ziemlich lang!

SORA
O nein, o nein! Das ist nicht wahr!

BENOZZO
spöttisch
Und dir, und dir war gar nicht bang!

SORA
O nein, du weisst nicht, wie es war!
Ha, stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
in solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

BENOZZO
Und dann?

SORA
stockend
Und dann nichts weiter mehr!

BENOZZO
fest
Nun, einen Kuss verlangte er?!
Und du?

SORA
einfallend
Ich wies ihn fest zurück!

BENOZZO
Da stahl ihn dir der Galgenstrick!
Und du, du hast's geduldet?

SORA
weinerlich
Ich habe nichts verschuldet!
Er stahl ihn trotz dem Widerstand,
weil er im Stehlen sehr gewandt!
weinend
Huhuhuhu!
Es war ja finstre Nacht!

BENOZZO
sie kopierend
Kein Mond, kein Sternlein wacht!
zornig
Ich kenne sie, die Melodie!
Und mir ist alles offenbar,
mit Nachdruck
denn wisse,
dass ich selbst der Räuber war!

SORA
Wie, du?

BENOZZO
Ja, ich! Ja, ich!

SORA
erstaunt
Warum nicht gar?

BENOZZO
Ja, ja, 's ist wahr!

SORA
Ha, nun wird mir sonnenklar,
was bisher noch dunkel war
bei dieser Finsternis!
Ist auch Übles nicht geschehn,
konnt' es leicht doch schlimmer gehn,
das ist nur zu gewiss!
Obzwar die Nacht stockfinster war,
seh' ich doch jetzt ganz klar!

BENOZZO
Ha, nun sieht sie sonnenklar,
was bisher noch dunkel war
bei dieser Finsternis!
Ist auch Übles nicht geschehn,
konnt' es leicht doch schlimmer gehn,
das ist nur zu gewiss!
Obzwar die Nacht stockfinster wai,
seh' ich doch jetzt ganz klar!

SORA
Nun siehst du, wie du dich blamiert,
wohin die Eifersucht dich führt!

BENOZZO
Und kannst du denn noch wagen.
die Augen aufzuschlagen?

SORA
Oh! An mir ist's jetzt, zu fragen!
Du wirst sogleich mir sagen,
was du in schwarzer Nacht
dort eigentlich gemacht?

BENOZZO
verdutzt
Wieso?

SORA
Gestehe, sprich, was triebst du, wie?

BENOZZO
für sich
Am besten ist's, ich mach's wie sie!
laut
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

SORA
ärgerlich
Fang selbst dir deine Lieder an!
Was tatst du dort, sag an!

BENOZZO
Stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

SORA
heftig
Doch mir ist's leider klar,
wie die Affaire war!

BENOZZO
Nun, sag an, sag an!

SORA
Du hattest dort ein Stelldichein,

BENOZZO
O nein, o nein, so war es nicht!

SORA
…du ludest dir ein Liebchen ein!

BENOZZO
O nein, o nein, so war es nicht!

SORA
Gesteh. gesteh! Sonst werd ich wild!

BENOZZO
Ich hab' ja gar nichts zu gestehn!

SOFIA
Du warst im Mantel dicht verhüllt!

BENOZZO
Das konntest du ja gar nicht sehn,
denn: stockfinster war die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
In solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!

SORA
Lass jetzt die Possen, Element!
Sonst sind auf ewig wir getrennt!
Gib Antwort meinen Fragen!

BENOZZO
Nun gut, so lass dir sagen:
was ist denn Schlimmes dran am End'?
leiser
Ich führte mit Massaccio dort
ganz heimlich Schmugglerwaren fort!

SORA
laut, sehr überrascht
Ein Schwärzer! Du?

BENOZZO
hält ihr den Mund zu
Nur still!

SORA
leise und erfreut
Ist's wahr?
Ich hielt für treulos dich,
ich will's gestehn!

BENOZZO
Was fällt dir ein?
Den Schwärzer hast
du allzu schwarz gesehn!
Mich lockt ganz anderer Gewinn;
auch heute muss ich wieder hin!

SORA
Was kümmert mich die Schmuggelei!

BENOZZO
Sie bringt mir Gold!

SORA
Wenn du mir nur als Gatte treu,

BENOZZO
Mehr als ich sollt'!

SOFIA
... magst weiter schmuggeln du!
Dass dabei nichts störe deine Ruh,
wünsch' ich recht schwarze Nacht dazu!

BENOZZO
Hahahaha!

SORA
Stockfinster sei die Nacht,
kein Mond, kein Sternlein wacht!
Denn in solchem Dunkel kann
nicht deutlich sehen man!
Dass eure Schmuggelei
sicher vor Spähern sei,
wünsch' ich dir gute,
das heisst eine kohlschwarze Nacht!

BENOZZO
Sie wünscht mir schwarze Nacht,
kohlrabenschwarze Nacht,
damit in dem Dunkel dann
niemand mich sehen kann!
Wahrlich, das brave Weib
kümmert nicht, was ich treib'!
Sie wünscht mir gute,
das heisst eine kohlschwarze Nacht!

Es wird nach und nach dunkel. Benozzo und Sora gehen rückwärts rechts ab.


ZEHNTE SZENE
Marietta (allein), dann Carlotta

Dialog

Im selben Augenblick, wo Sora und Benozzo abgehen, tritt Marietta von links rückwärts auf.

MARIETTA
Ei, ei, ei! Da drüben im Ballsaal scheint etwas vorgefallen zu sein! Der interessante Conte Erminio ist plötzlich verschwunden! Die Gräfin, bis dahin heiter und tanzlustig, ist verstimmt, echauffiert, will sich etwas zurückziehen, hat sich ein Glas Limonade bestellt! Das ist immer ein Zeichen übler Laune bei ihr!
will links abgehen; es donnert

CARLOTTA
tritt von links hinten auf
Marietta!

MARIETTA
Frau Gräfin?

CARLOTTA
Rasch ein Tuch! Mich fröstelt!

MARIETTA
Gleich!
für sich
Vorhin war ihr warm, jetzt fröstelt sie's wieder!
eilt links ab

CARLOTTA
geht aufgeregt ans Fenster, stösst es auf, gleichzeitig hört man Donner
Es jagt ein Gewitter übers aufgeregte Meer daher, das passt so recht zu meiner Stimmung!

MARIETTA
mit einem Tuch und einer Platte, auf welcher ein Glas Wasser steht und ein Kaffeelöffel liegt
Hier, Frau Gräfin! Limonade zum Abkühlen und
leicht spöttisch
ein Tuch zum Wärmen!
stellt die Platte auf einen Tisch; gibt Carlotta das Tuch um, in das sich diese rasch hüllt

CARLOTTA
trinkt
Ich muss einen Moment ruhen! Lass mich allein!
setzt sich

MARIETTA
Zu Befehl!
fährt bei einem starken Blitz, dem ein heftiger Donner folgt, sich bekreuzigend, zurück
Alle guten Geister! War das ein Blitz!
verstopft sich die Ohren
Puh, und der Donner!

CARLOTTA
ärgerlich
Ja, ja, schon gut! Mach endlich, dass du fortkommst!

MARIETTA
Mein Gott, ich gehe ja schon, ich gehe ja schon! Man wird sich doch noch fürchten dürfen!
geht kopfschüttelnd nach hinten ab
Hat die Frau heute eine Gewitterlaune! Ich gehe, damit's nicht einschlägt!

Es wird ziemlich dunkel, flammende Blitze erhellen zeitweise durchs rechte Fenster den Salon; der Donner grollt fort.



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