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ELFTE SZENE
Carlotta (allein), dann Erminio


CARLOTTA
Ah!
geht nervös-erregt auf und ab
Dieser Zustand ist unerträglich! Dieser Kampf zwischen Pflicht, Ehre und - warum soll ich's nicht aussprechen? - Liebe. Ja, Liebe! Dieser Kampf reibt mich auf!
setzt sich links in einen Lehnstuhl, stützt melancholisch den Kopf auf die rechte Hand
Schreckliches Los! Meine erste Ehe mit einem alternden Manne freudlos, und die zweite mit…
sinnt nach


Nr. 11 - Szene und Duett

sehr fernes Gewitter und Wetterleuchten

CARLOTTA
kehrt langsam vom Fenster zurück und lässt sich sinnend auf dem Diwan nieder
Dunkel breitet sich über das Meer
der Donner rollt,
Blitze zucken, die Luft ist schwer .
ein Wetter grollt.

ERMINIO
springt, nachdem er sich, umgesehen, leicht und ohne Geräusch durchs Fenster. Er ist in einen Mantel gehüllt; für sich
Fast erbeb' ich, ob auch gelingt.
was ich erdacht,
doch vertraun will ich unbedingt
der Liebe Macht!

CARLOTTA
für sich
Bin ich allein,
allein mit meinen Gedanken,
beginnt mein Mut zu wanken,
ich denke sein!
vergräbt ihr Gesicht in den Händen

ERMINIO
für sich
Ans Werk denn ohne Schwanken,
es muss ja sein!
spricht
Doch Vorsicht!
Erst den Rückzug gesichert!
versperrt beide rückwärtige Türen; beim Sperren der zweiten auf der rechten Seite entsteht ein heftiges Geräusch.

CARLOTTA
fährt auf
Marietta, bist du da?
steht auf; ein Blitzstrahl erleuchtet das Zimmer und zeigt ihr Erminio; erschrocken
O Gott, ein Mann ist hier!

ERMINIO
einen Schritt näher tretend
Ich bitte, keinen Laut!

CARLOTTA
ihn erkennend, etwas beruhigter
Sie sind es? Sie bei mir?
Wie kommen Sie herein?

ERMINIO
unbefangen
Durchs Fenster stieg ich ein!

CARLOTTA
betroffen
Für einen Ehrenmann
recht seltsam immerhin!

ERMINIO
leicht
Für einen Ehrenmann?
Wer weiss, ob ich das bin.

CARLOTTA
beleidigt
Genug mit diesem Ton!
Sie gehen, oder ich!
geht entschlossen zur Tür

ERMINIO
ohne sich zu rühren
Das sah voraus ich schon.
Umsonst bemühn Sie sieh,
verschlossen ist die Tür.
da Carlotta eine Bewegung macht, nach der anderen Seite zu gehen
Die andre auch!

CARLOTTA
Weh mir!
Verlassen Sie das Haus,
sonst ruf' urn Hilfe ich!
ergreift die Glocke

ERMINIO
Auch das sah ich voraus.
lässt den Mantel fallen, hält in jeder Hand eine Pistole und zielt mit der rechten auf Carlotta
Sie würden zwingen mich,
recht ungalant zu sein,
wenn Sie zu rufen wagen.
Da Carlotta die Kraft versagt, unterstützt er sie und geleitet sie zum Diwan.

CARLOTTA
sucht sich zu fassen
Sie dringen heimlich ein,
bei Nacht, bewaffnet gar!
Das ist …

ERMINIO
... ich muss es sagen,
verdächtig offenbar!

CARLOTTA
fest
Und gegen alle Sitte!
Warum bedrohn Sie mich?

ERMINIO
Den Schlüssel nur erbitte
zu jenem Schranke ich!
deutet auf dem Wandschrank

CARLOTTA
Der Scherz geht etwas weit!

ERMINIO
Kein Scherz! Mir tät es leid,
macht einen Schritt näher
wenn ich gezwungen wäre

CARLOTTA
entsetzt
Gewalt?

ERMINIO
Nicht Ihrer Ehre
soll Gefahr hier drohn,
nein, nur der Million!

CARLOTTA
verwirrt
Ein Räuber wären Sie?
Ist's Wahrheit, was ich seh'?

ERMINIO
leicht
Mein Gott, was wollen Sie,
s ist einmal mein Metier!
lustig
Nur Gold will ich holen,
nichts andres mich zieht,
ein wirklicher Räuber,
ein echter Bandit!
Ich kann Sie versichern,
bei mir trügt der Schein,
mein Äussres ist nobel,
mein Innres gemein!
Wohl weiss Ihre Reize
zu würd'gen ich sehr,
allein die Millionen,
die reizen noch mehr!

CARLOTTA
für sich
Nur Gold will er holen,
nichts andres ihn zieht,
als wirklicher Räuber,
als echter Bandit!

ERMINIO
Nur Gold will ich holen.
nichts andres mich zieht,
als wirklicher Räuber,
als echter Bandit!
Was man in der Tasche
nicht forttragen kann,
das bleibt mir stets heilig,
das rühr' ich nicht an!
Es gibt ein altes Lied,
da singt der Bandit:
Wird erfüllt mein Verlangen,
bleib' ich sanft,
nicht braucht Ihr zu bangen!
Ja, wenn man zahlt,
bin ich galant,
ja, wenn man zahlt,
bin ich charmant!
Nur gegen bar,
kling, kling, kling, kling,
geh' ich euch frei,
ha, ha, ha, ha!
Nur gegen bar,
kling, kling, kling, kling,
sonst droht Gefahr!

CARLOTTA
für sich
Wär es wahr?
Was ich empfand,
bin zu deuten
ich kaum imstand!
Nur gegen bar
gibt er mich frei?
O San Giovanni, mich bewahr
vor der Gefahr!

ERMINIO
Nur gegen bar!
Beenden wir die Sache!
Zu lang hab' ich Sie derangiert.

CARLOTTA
immer leidenschaftlicher
Und wenn ich Lärm nun mache?
Sie werden arretiert,
gefesselt, fortgeführt,
verurteilt vom Gerichte!

ERMINIO
leicht
Und aufgehängt sodann!
So endet die Geschichte
wahrscheinlich
recht peinlich,
die doch so schön begann!
Drum muss ich mich beeilen.
darf nicht so lang hier weilen,
bis man mich hier gefunden!
dringend
Den Schlüssel!
Carlotta reicht ihm schweigend den Schlüssel.
ihn nehmend
Sehr verbunden!
während Erminio den Schrank öffnet und behutsam das Portefeuille herausnimmt und den Inhalt überprüft

CARLOTTA
für sich
Ach, was muss ich entdecken?
's ist nicht Angst nur und Schrecken,
was mein Herz jetzt durchglüht!
Nein, er ist kein Bandit,
nimmer kann ich es glauben,
dass er kam, um zu rauben!
Wer löst dies Rätsel nur?
Wer hilft mir auf die Spur?

ERMINIO
Das schöne Kapital,
das hier verschlossen ruht,
soll Ihnen Zinsen tragen,
ich leg' es an sehr gut!
sich artig verabschiedend
Sie werden gütig mir verzeihn!
Beklagenswert ist mein Geschick:
das Schönste lasse ich zurück,
nahm schnöden Mammon nur allein!

CARLOTTA
ironisch dankend
Galanter kann man nicht mehr sein!

ERMINIO
Ha! Wird erfüllt mein Verlangen,
bleib' ich sanft,
nicht braucht Ihr zu bangen!
Ja, wenn man zahlt,
bin ich galant,
ja, wenn man zahlt,
dann bin ich charmant!

CARLOTTA
für sich
Ob Schrecken auch dies Herz durchzieht,
zu Erminio
andres Gefühl nicht in mir glüht!
Nehmt, was Ihr wollt,
nehmt all mein Gold,
doch nun eilet schnell fort!
Entflieht!

ERMINIO
schwingt sich aufs Fenster, während ihm Carlotta angstvoll nachstarrt
Ruhen Sie sanft, reizende Frau!
Bitte sich nicht zu bemühn!
Ich kenn' den Weg sehr genau!

CARLOTTA
halb ohnmächtig in den Sessel sinkend nächst dem Fenster
Meine Kraft ist dahin!

ERMINIO
springt aus dem Fenster
Adieu! Adieu!


ZWÖLFTE SZENE
Carlotta (allein).
Marietta, Zenobia (hinter der Szene)

Dialog

Carlotta liegt halb in Ohnmacht.

MARIETTA
hinter der linken Tür
Frau Gräfin! Frau Gräfin! Das Souper ist bereit!

ZENOBIA
hinter der rechten Tür
Frau Gräfin! Frau Gräfin! Die Gesellschaft wartet!
Beide klopfen; kurze Pause

BEIDE
hinter den Türen
Frau Gräfin!

ZENOBIA
hinter der Szene
Was ist das? Sie antwortet nicht?!

MARIETTA
hinter der Szene
Vorhin fühlte sie sich nicht wohl!

BEIDE
hinter der Szene
Hilfe! Hilfe!
ELFTE SZENE
Carlotta (allein), dann Erminio


CARLOTTA
Ah!
geht nervös-erregt auf und ab
Dieser Zustand ist unerträglich! Dieser Kampf zwischen Pflicht, Ehre und - warum soll ich's nicht aussprechen? - Liebe. Ja, Liebe! Dieser Kampf reibt mich auf!
setzt sich links in einen Lehnstuhl, stützt melancholisch den Kopf auf die rechte Hand
Schreckliches Los! Meine erste Ehe mit einem alternden Manne freudlos, und die zweite mit…
sinnt nach


Nr. 11 - Szene und Duett

sehr fernes Gewitter und Wetterleuchten

CARLOTTA
kehrt langsam vom Fenster zurück und lässt sich sinnend auf dem Diwan nieder
Dunkel breitet sich über das Meer
der Donner rollt,
Blitze zucken, die Luft ist schwer .
ein Wetter grollt.

ERMINIO
springt, nachdem er sich, umgesehen, leicht und ohne Geräusch durchs Fenster. Er ist in einen Mantel gehüllt; für sich
Fast erbeb' ich, ob auch gelingt.
was ich erdacht,
doch vertraun will ich unbedingt
der Liebe Macht!

CARLOTTA
für sich
Bin ich allein,
allein mit meinen Gedanken,
beginnt mein Mut zu wanken,
ich denke sein!
vergräbt ihr Gesicht in den Händen

ERMINIO
für sich
Ans Werk denn ohne Schwanken,
es muss ja sein!
spricht
Doch Vorsicht!
Erst den Rückzug gesichert!
versperrt beide rückwärtige Türen; beim Sperren der zweiten auf der rechten Seite entsteht ein heftiges Geräusch.

CARLOTTA
fährt auf
Marietta, bist du da?
steht auf; ein Blitzstrahl erleuchtet das Zimmer und zeigt ihr Erminio; erschrocken
O Gott, ein Mann ist hier!

ERMINIO
einen Schritt näher tretend
Ich bitte, keinen Laut!

CARLOTTA
ihn erkennend, etwas beruhigter
Sie sind es? Sie bei mir?
Wie kommen Sie herein?

ERMINIO
unbefangen
Durchs Fenster stieg ich ein!

CARLOTTA
betroffen
Für einen Ehrenmann
recht seltsam immerhin!

ERMINIO
leicht
Für einen Ehrenmann?
Wer weiss, ob ich das bin.

CARLOTTA
beleidigt
Genug mit diesem Ton!
Sie gehen, oder ich!
geht entschlossen zur Tür

ERMINIO
ohne sich zu rühren
Das sah voraus ich schon.
Umsonst bemühn Sie sieh,
verschlossen ist die Tür.
da Carlotta eine Bewegung macht, nach der anderen Seite zu gehen
Die andre auch!

CARLOTTA
Weh mir!
Verlassen Sie das Haus,
sonst ruf' urn Hilfe ich!
ergreift die Glocke

ERMINIO
Auch das sah ich voraus.
lässt den Mantel fallen, hält in jeder Hand eine Pistole und zielt mit der rechten auf Carlotta
Sie würden zwingen mich,
recht ungalant zu sein,
wenn Sie zu rufen wagen.
Da Carlotta die Kraft versagt, unterstützt er sie und geleitet sie zum Diwan.

CARLOTTA
sucht sich zu fassen
Sie dringen heimlich ein,
bei Nacht, bewaffnet gar!
Das ist …

ERMINIO
... ich muss es sagen,
verdächtig offenbar!

CARLOTTA
fest
Und gegen alle Sitte!
Warum bedrohn Sie mich?

ERMINIO
Den Schlüssel nur erbitte
zu jenem Schranke ich!
deutet auf dem Wandschrank

CARLOTTA
Der Scherz geht etwas weit!

ERMINIO
Kein Scherz! Mir tät es leid,
macht einen Schritt näher
wenn ich gezwungen wäre

CARLOTTA
entsetzt
Gewalt?

ERMINIO
Nicht Ihrer Ehre
soll Gefahr hier drohn,
nein, nur der Million!

CARLOTTA
verwirrt
Ein Räuber wären Sie?
Ist's Wahrheit, was ich seh'?

ERMINIO
leicht
Mein Gott, was wollen Sie,
s ist einmal mein Metier!
lustig
Nur Gold will ich holen,
nichts andres mich zieht,
ein wirklicher Räuber,
ein echter Bandit!
Ich kann Sie versichern,
bei mir trügt der Schein,
mein Äussres ist nobel,
mein Innres gemein!
Wohl weiss Ihre Reize
zu würd'gen ich sehr,
allein die Millionen,
die reizen noch mehr!

CARLOTTA
für sich
Nur Gold will er holen,
nichts andres ihn zieht,
als wirklicher Räuber,
als echter Bandit!

ERMINIO
Nur Gold will ich holen.
nichts andres mich zieht,
als wirklicher Räuber,
als echter Bandit!
Was man in der Tasche
nicht forttragen kann,
das bleibt mir stets heilig,
das rühr' ich nicht an!
Es gibt ein altes Lied,
da singt der Bandit:
Wird erfüllt mein Verlangen,
bleib' ich sanft,
nicht braucht Ihr zu bangen!
Ja, wenn man zahlt,
bin ich galant,
ja, wenn man zahlt,
bin ich charmant!
Nur gegen bar,
kling, kling, kling, kling,
geh' ich euch frei,
ha, ha, ha, ha!
Nur gegen bar,
kling, kling, kling, kling,
sonst droht Gefahr!

CARLOTTA
für sich
Wär es wahr?
Was ich empfand,
bin zu deuten
ich kaum imstand!
Nur gegen bar
gibt er mich frei?
O San Giovanni, mich bewahr
vor der Gefahr!

ERMINIO
Nur gegen bar!
Beenden wir die Sache!
Zu lang hab' ich Sie derangiert.

CARLOTTA
immer leidenschaftlicher
Und wenn ich Lärm nun mache?
Sie werden arretiert,
gefesselt, fortgeführt,
verurteilt vom Gerichte!

ERMINIO
leicht
Und aufgehängt sodann!
So endet die Geschichte
wahrscheinlich
recht peinlich,
die doch so schön begann!
Drum muss ich mich beeilen.
darf nicht so lang hier weilen,
bis man mich hier gefunden!
dringend
Den Schlüssel!
Carlotta reicht ihm schweigend den Schlüssel.
ihn nehmend
Sehr verbunden!
während Erminio den Schrank öffnet und behutsam das Portefeuille herausnimmt und den Inhalt überprüft

CARLOTTA
für sich
Ach, was muss ich entdecken?
's ist nicht Angst nur und Schrecken,
was mein Herz jetzt durchglüht!
Nein, er ist kein Bandit,
nimmer kann ich es glauben,
dass er kam, um zu rauben!
Wer löst dies Rätsel nur?
Wer hilft mir auf die Spur?

ERMINIO
Das schöne Kapital,
das hier verschlossen ruht,
soll Ihnen Zinsen tragen,
ich leg' es an sehr gut!
sich artig verabschiedend
Sie werden gütig mir verzeihn!
Beklagenswert ist mein Geschick:
das Schönste lasse ich zurück,
nahm schnöden Mammon nur allein!

CARLOTTA
ironisch dankend
Galanter kann man nicht mehr sein!

ERMINIO
Ha! Wird erfüllt mein Verlangen,
bleib' ich sanft,
nicht braucht Ihr zu bangen!
Ja, wenn man zahlt,
bin ich galant,
ja, wenn man zahlt,
dann bin ich charmant!

CARLOTTA
für sich
Ob Schrecken auch dies Herz durchzieht,
zu Erminio
andres Gefühl nicht in mir glüht!
Nehmt, was Ihr wollt,
nehmt all mein Gold,
doch nun eilet schnell fort!
Entflieht!

ERMINIO
schwingt sich aufs Fenster, während ihm Carlotta angstvoll nachstarrt
Ruhen Sie sanft, reizende Frau!
Bitte sich nicht zu bemühn!
Ich kenn' den Weg sehr genau!

CARLOTTA
halb ohnmächtig in den Sessel sinkend nächst dem Fenster
Meine Kraft ist dahin!

ERMINIO
springt aus dem Fenster
Adieu! Adieu!


ZWÖLFTE SZENE
Carlotta (allein).
Marietta, Zenobia (hinter der Szene)

Dialog

Carlotta liegt halb in Ohnmacht.

MARIETTA
hinter der linken Tür
Frau Gräfin! Frau Gräfin! Das Souper ist bereit!

ZENOBIA
hinter der rechten Tür
Frau Gräfin! Frau Gräfin! Die Gesellschaft wartet!
Beide klopfen; kurze Pause

BEIDE
hinter den Türen
Frau Gräfin!

ZENOBIA
hinter der Szene
Was ist das? Sie antwortet nicht?!

MARIETTA
hinter der Szene
Vorhin fühlte sie sich nicht wohl!

BEIDE
hinter der Szene
Hilfe! Hilfe!



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