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ERSTER TEIL

Nr. 1 Alt Solo

Vor Edens Tor im Morgenprangen
stand eine Peri schmerzbefangen.
Und wie sie lauscht dem Lebensquelle,
des Flut harmonisch drinnen hallte,
und wie vom Licht ihr Fittich helle,
das durch halboffne Pforten wallte,
weint sie, verbannt aus diesen Au'n,
ihr sündiges Geschlecht zu schau'n.

Nr. 2 Peri; Sopran

Wie glücklich sie wandeln, die sel'gen Geister,
im Dufte von Blumen, die nimmer verblühn!
Sind mein auch die Gärten auf Landen und Meer,
und pflück ich selbst Blumen auf Sternen umher;
ein Blümlein des Himmels ist schöner denn alle!
Glänzt Kaschemirs See auch sonnig und rein
mit seiner Plataneninseln Schein,
und rinnen dort Ströme auf gold'nem Sand.
Doch ach! Nur den Seligen ist's bekannt:
Ein Tropfen des Himmels ist schöner denn alle!
Geh, schwing dich im Fluge von Stern zu Stern,
von Welt zu leuchtender Welt, so fern
als der Himmel wölbt seine Sonnenhalle,
nimm alle die Wonnen von allen den Sphären
und lass' durch unendliche Zeiten sie währen:
Ein Stündlein des Himmels ist schöner denn alle.

Nr. 3 Rezitativ Tenor Solo

Der hehre Engel, der die Pforte
des Lichts bewacht, vernimmt die Worte,
und wie er lauscht und näher schleicht
dem sanften Lied, entsinkt ihm eine Träne;
er sprach:

Der Engel; Alt
Dir, Kind des Stamms, schön, doch voll Sünden
kann eine frohe Hoffnung ich noch künden.
Im Schicksalsbuche stehn die Worte:
"Es sei der Schuld die Peri bar,
die bringt zu dieser ew'gen Pforte
des Himmels liebste Gabe dar!"
Geh, suche sie und werde rein:
Gern lass' ich die Entsühnten ein!

Nr. 4 Peri (Sehr lebhaft)

Wo find' ich sie? Wo blüht, wo liegt
die Gabe, die dem Himmel g'nügt?
Ich kenne die Urnen mit Schätzen gefüllt,
tief unter Tschelminars Säulen verhüllt;
ich sah der Weihrauchinseln Grün
viel Klaftern tief im Meere blühn;
Ich weiß auch, wo die Genien
König Jamschids Pokal verhehlen.
Er ist von Gold und von Juwelen,
und Lebenstropfen sind sein Getränk;
Doch, will auch der Himmel solch Geschenk?
Strahlt je der Demant einer Krone
wie die Stufen an Allahs Wunderthrone?
Und, o ihr Lebenstropfen, was seid
ihr für die Tiefen der Ewigkeit!

Nr. 5 Tenor Solo

So sann sie nach und schwang die Flügel
jetzt über Indiens Blumenhügel.

Vier Stimmen (Quartett)
O süßes Land! O Götterpracht!
Es flüstern die Palmen sacht,
es flimmert die Sternennacht,
dort schäumt auf Bernsteingrund das Meer
über Korallenriffe her,
dort brütet heiß der Sonne Brand,
im Schoß der Berge Diamant.
Es rieseln, reichen Bräuten gleich,
die Bächlein hold an Golde reich,
dort duften Sandelhaine süß –
O Paradies!

Nr. 6 Chor

Doch seine Ströme sind jetzt rot
von Menschenblut.
Es wütet fürchterlich der Tod.
Er schreitet durch die blumigen Wiesen
verheerend mit den ehernen Füßen.
O Land der Sonne, wessen Schritt
geht über deinen Boden,
wirft deine Pfeiler um, zertritt
die Göttersäulen und Pagoden?
Er ist's, er ist's von Gazna,
er naht in seinem grimmen Zorn!

Chor der Eroberer
Gazna lebe, der mächtige Fürst!
Chor der Inder
Es sterbe der Tyrann!

Nr. 7 Tenor Solo

Und einsam steht ein Jüngling noch,
es fließt sein Blut aus manchen Wunden.
Er beugt den Nacken nicht ins Joch,
Ein Leu, umstellt von Waidmannshunden.
Schon hat sein Schwert im Feindesschwarm
mit blut'gen Lettern es geschrieben,
daß ungebeugt ihm Herz und Arm,
ein Pfeil nur ist ihm übrig blieben.

Chor der Eroberer
Gazna lebe, der mächtige Fürst!

Chor der Inder
Es sterbe der Tyrann!

Gazna (Bass)
Komm, kühner Held, und huld'ge mir,
willst du umsonst dein Blut verspritzen?
Dein eitles Kämpfen kann nichts nützen,
komm, dein Leben schenk' ich dir!

Der Jüngling (Tenor)
Du schlugst des Landes Bürger,
du meiner Brüder Würger -
Dir diesen letzten Pfeil!

Gazna
Das sollst du büßen!

Nr. 8 Chor der Indier

Weh, weh, weh, er fehlte das Ziel,
Es lebt der Tyrann, der Edle fiel!

Nr. 9 Tenor Solo

Die Peri sah das Mal der Wunde,
und nun vertobt des Kampfes Wut,
kam sie im Strahl des Morgenrots
und nahm das letzte Tröpflein Blut,
das aus dem Heldenherzen drang,
eh' sich der freie Geist entschwang.

Peri und Chor (Nach und nach immer rascher)
Sei dies, mein Geschenk,
willkommen dorten
an Edens Pforten!
Denn heilig ist das Blut,
für die Freiheit verspritzt vom Heldenmut,
und würde nicht trüben die klarste Flut,
die durch die Haine der Sel'gen fließt!
O gibt es ein Opfer der Erdenwelt,
ein Geschenk, das teuer der Himmel hält,
ist das Blut, das der Freiheit sterbender Sohn
ihr bringt als letzte Libation!
Willkommen dorten
sei dies Geschenk an Edens Pforten!
ERSTER TEIL

Nr. 1 Alt Solo

Vor Edens Tor im Morgenprangen
stand eine Peri schmerzbefangen.
Und wie sie lauscht dem Lebensquelle,
des Flut harmonisch drinnen hallte,
und wie vom Licht ihr Fittich helle,
das durch halboffne Pforten wallte,
weint sie, verbannt aus diesen Au'n,
ihr sündiges Geschlecht zu schau'n.

Nr. 2 Peri; Sopran

Wie glücklich sie wandeln, die sel'gen Geister,
im Dufte von Blumen, die nimmer verblühn!
Sind mein auch die Gärten auf Landen und Meer,
und pflück ich selbst Blumen auf Sternen umher;
ein Blümlein des Himmels ist schöner denn alle!
Glänzt Kaschemirs See auch sonnig und rein
mit seiner Plataneninseln Schein,
und rinnen dort Ströme auf gold'nem Sand.
Doch ach! Nur den Seligen ist's bekannt:
Ein Tropfen des Himmels ist schöner denn alle!
Geh, schwing dich im Fluge von Stern zu Stern,
von Welt zu leuchtender Welt, so fern
als der Himmel wölbt seine Sonnenhalle,
nimm alle die Wonnen von allen den Sphären
und lass' durch unendliche Zeiten sie währen:
Ein Stündlein des Himmels ist schöner denn alle.

Nr. 3 Rezitativ Tenor Solo

Der hehre Engel, der die Pforte
des Lichts bewacht, vernimmt die Worte,
und wie er lauscht und näher schleicht
dem sanften Lied, entsinkt ihm eine Träne;
er sprach:

Der Engel; Alt
Dir, Kind des Stamms, schön, doch voll Sünden
kann eine frohe Hoffnung ich noch künden.
Im Schicksalsbuche stehn die Worte:
"Es sei der Schuld die Peri bar,
die bringt zu dieser ew'gen Pforte
des Himmels liebste Gabe dar!"
Geh, suche sie und werde rein:
Gern lass' ich die Entsühnten ein!

Nr. 4 Peri (Sehr lebhaft)

Wo find' ich sie? Wo blüht, wo liegt
die Gabe, die dem Himmel g'nügt?
Ich kenne die Urnen mit Schätzen gefüllt,
tief unter Tschelminars Säulen verhüllt;
ich sah der Weihrauchinseln Grün
viel Klaftern tief im Meere blühn;
Ich weiß auch, wo die Genien
König Jamschids Pokal verhehlen.
Er ist von Gold und von Juwelen,
und Lebenstropfen sind sein Getränk;
Doch, will auch der Himmel solch Geschenk?
Strahlt je der Demant einer Krone
wie die Stufen an Allahs Wunderthrone?
Und, o ihr Lebenstropfen, was seid
ihr für die Tiefen der Ewigkeit!

Nr. 5 Tenor Solo

So sann sie nach und schwang die Flügel
jetzt über Indiens Blumenhügel.

Vier Stimmen (Quartett)
O süßes Land! O Götterpracht!
Es flüstern die Palmen sacht,
es flimmert die Sternennacht,
dort schäumt auf Bernsteingrund das Meer
über Korallenriffe her,
dort brütet heiß der Sonne Brand,
im Schoß der Berge Diamant.
Es rieseln, reichen Bräuten gleich,
die Bächlein hold an Golde reich,
dort duften Sandelhaine süß –
O Paradies!

Nr. 6 Chor

Doch seine Ströme sind jetzt rot
von Menschenblut.
Es wütet fürchterlich der Tod.
Er schreitet durch die blumigen Wiesen
verheerend mit den ehernen Füßen.
O Land der Sonne, wessen Schritt
geht über deinen Boden,
wirft deine Pfeiler um, zertritt
die Göttersäulen und Pagoden?
Er ist's, er ist's von Gazna,
er naht in seinem grimmen Zorn!

Chor der Eroberer
Gazna lebe, der mächtige Fürst!
Chor der Inder
Es sterbe der Tyrann!

Nr. 7 Tenor Solo

Und einsam steht ein Jüngling noch,
es fließt sein Blut aus manchen Wunden.
Er beugt den Nacken nicht ins Joch,
Ein Leu, umstellt von Waidmannshunden.
Schon hat sein Schwert im Feindesschwarm
mit blut'gen Lettern es geschrieben,
daß ungebeugt ihm Herz und Arm,
ein Pfeil nur ist ihm übrig blieben.

Chor der Eroberer
Gazna lebe, der mächtige Fürst!

Chor der Inder
Es sterbe der Tyrann!

Gazna (Bass)
Komm, kühner Held, und huld'ge mir,
willst du umsonst dein Blut verspritzen?
Dein eitles Kämpfen kann nichts nützen,
komm, dein Leben schenk' ich dir!

Der Jüngling (Tenor)
Du schlugst des Landes Bürger,
du meiner Brüder Würger -
Dir diesen letzten Pfeil!

Gazna
Das sollst du büßen!

Nr. 8 Chor der Indier

Weh, weh, weh, er fehlte das Ziel,
Es lebt der Tyrann, der Edle fiel!

Nr. 9 Tenor Solo

Die Peri sah das Mal der Wunde,
und nun vertobt des Kampfes Wut,
kam sie im Strahl des Morgenrots
und nahm das letzte Tröpflein Blut,
das aus dem Heldenherzen drang,
eh' sich der freie Geist entschwang.

Peri und Chor (Nach und nach immer rascher)
Sei dies, mein Geschenk,
willkommen dorten
an Edens Pforten!
Denn heilig ist das Blut,
für die Freiheit verspritzt vom Heldenmut,
und würde nicht trüben die klarste Flut,
die durch die Haine der Sel'gen fließt!
O gibt es ein Opfer der Erdenwelt,
ein Geschenk, das teuer der Himmel hält,
ist das Blut, das der Freiheit sterbender Sohn
ihr bringt als letzte Libation!
Willkommen dorten
sei dies Geschenk an Edens Pforten!



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