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ZWEITER TEIL

Nr. 10 Tenor Solo

Die Peri tritt mit schüchterner Gebärde
vor Edens Tor,
im Herzen Himmelshoffnungsglück:
Ob sich die Pforte öffnen werde,
Sie fragt's mit stummem Liebesblick.

Engel (Alt)
Gern grüßen wir die so gegangen
den Heldentod für's Vaterland.
Doch sieh, noch weicht der eh'rne Riegel nicht;
viel heil'ger muß die Gabe sein,
die dich zum Thron des Lichts lässt ein.

Chor
Viel heil'ger muß die Gabe sein,
Die dich zum Thron des Lichts lässt ein.

Nr. 11 Tenor Solo

Ihr erstes Himmelshoffen schwand.
Jetzt sank sie fern im heißen Land
auf Afrikas Gebirge nieder,
und badete ihr matt Gefieder
im Quell des Nils, dessen Entstehn
kein Erdgeborner noch gesehn.

Chor der Genien des Nils
Hervor aus den Wässern geschwind,
und sehet das holde, liebliche Kind!
Eine Peri ist's, welch' hold Gesicht.
Doch stört sie nicht!
Hört, wie sie singt,
hört, wie sie klagt!

Peri
Ach Eden, ach Eden, wie sehnt sich nach dir
mein Herz, o wann öffnet die Pforte sich mir!

Nr. 12 Tenor Solo

Fort streift von hier das Kind der Lüfte
über Ägyptens Königsgrüfte,
von Palmenhainen hehr umrauscht;
jetzt sieht sie in Rosetta's Tal
dem Nesterbau'n der Tauben zu,
jetzt lauscht sie Schwänen, weiß wie Schnee,
die stolz durchziehen Möris' See.

Welch Bild! Kein sterblich Aug' hat je
ein Land gesehn voll höh'rer Pracht!
Doch eine Stille fürchterlich
liegt über diesen Himmelsfluren,
mit gift'gem Hauche ihre Spuren
verfolgend zieht durch's Land die Pest.

Peri
Für euren ersten Fall
wie hart, ihr Armen, büßt ihr doch,
habt einige Blüten aus Eden zwar noch,
die Schlang' überschleichet sie all'.

Nr. 13 Tenor-Solo

Die Peri weint, von ihrer Träne scheint
rings klar die Luft, der Himmel lacht;

Quartett
Denn in der Trän' ist Zaubermacht,
die solch ein Geist für Menschen weint.
(attacca)

Nr. 14 Alt Solo

Im Waldesgrün am stillen See,
da seufzt ein Jüngling im schweren Weh;
gepackt von der tötenden Seuche stahl
er her sich zu enden seine Qual.

Er, dem im Leben, wo er stand,
sich jedes Herz einst zugewandt,
stirbt jetzt, als hätt' er keinen Freund,
hier ungesehn und unbeweint.

Jüngling (Tenor II)
Ach einen Tropfen nur aus dem See,
zu kühlen das fieberisch brennende Weh;
Ach einen Tropfen nur aus der Flut,
zu kühlen die fiebrische Glut!
(attacca)

Nr. 15 Mezzosopran Solo

Verlassener Jüngling, nur das Eine
bleibt, was ihm Trost noch gibt,
daß sie, die er seit Jahren treu geliebt,
geschützt ist vor dem Hauch der Gruft
in ihres Vaters Fürstenhallen;
denn dorten kühlig fallen
Fontainen, süß durchrauscht
balsam'scher Duft die Hallen,
und rein ist dorten noch die Luft,
rein wie die Stirn von ihr umhaucht.

Tenor Solo
Doch sieh – wer naht dort leise schleichend
dem melancholischen Gebüsch,
der Göttin der Gesundheit gleichend,
mit Rosenwangen frühlingsfrisch!
Sie ist's! – vom Strahl des Mondes schaut
er still verklärt sich nah'n die treue Braut.
Sie hält im Arm den Freund, sie presst
die rote Wang' an seine bleiche,
sie netzt ihr wallend Haar im Teiche,
daß es die Stirn ihm kühlend nässt.

Jüngling (Tenor II)
Du hier? – Entflieh'!
Ein Hauch von mir bringt dir den Tod.

Nr. 16 Jungfrau (Sopran)

O lass mich von der Luft durchdringen,
der sel'gen Luft, gehaucht von dir,
und was sie trag' auf ihren Schwingen,
Tod oder Leben, süß ist's mir.
Trink' meine Tränen, auch mein Blut,
mein Herzblut selbst empfingest du,
wär's Balsam nur für deine Glut,
gäb's dir nur auf Minuten Ruh.
Wend', o! dein hold Gesicht nicht ab,
bin ich nicht deine Braut, bin dein?
Ist nicht im Leben wie im Grab
der Platz an deiner Seite mein?
Denkst dir, daß sie, die nur von dir
in dunkler Welt empfängt ihr Licht,
die trübe Nacht erträgt, die ihr
hereinsinkt, wenn dein Auge bricht?
Ich leben ohne dich – allein –
Du meines Lebens Leben – nein!

O lass mich von der Luft durchdringen,
der sel'gen Luft, gehaucht von dir,
und was sie trag' auf ihren Schwingen,
Tod oder Leben, süß ist's mir.

Tenor Solo
Sie wankt, – sie sinkt, – und wie ein Licht
im giftigen Hauche des Schachts
verlischt, so plötzlich bricht
sein holdes Auge.
Ein Krampf, – sein Weh ist dann vergangen,
vollendet ist sein Leben –
auf drückt sie ihm noch einen langen
und letzten Kuss und stirbt im Geben.

Nr. 17 Peri

Schlaf' nun und ruhe in Träumen voll Duft;
balsam'scher umweh' dich die Luft,
als dem magischen Brand des Phönix entsteigt,
wenn er sein eignes Grablied singt.
Schlaf' nun und ruhe in Träumen voll Lust,
du, die treueste, liebendste Brust!

Chor
Sie sprach's, und Himmelshauch durchfließt
von ihren Lippen diese Stelle,
sie schwingt den Strahlenkranz und gießt
auf beider Antlitz solche Helle,
dass wie ein Heil'genpaar sie lagen,
indes die Peri wacht, und Licht
mild strahlt in ihre Todesnacht,
bis ihre Seelen auferwacht.
ZWEITER TEIL

Nr. 10 Tenor Solo

Die Peri tritt mit schüchterner Gebärde
vor Edens Tor,
im Herzen Himmelshoffnungsglück:
Ob sich die Pforte öffnen werde,
Sie fragt's mit stummem Liebesblick.

Engel (Alt)
Gern grüßen wir die so gegangen
den Heldentod für's Vaterland.
Doch sieh, noch weicht der eh'rne Riegel nicht;
viel heil'ger muß die Gabe sein,
die dich zum Thron des Lichts lässt ein.

Chor
Viel heil'ger muß die Gabe sein,
Die dich zum Thron des Lichts lässt ein.

Nr. 11 Tenor Solo

Ihr erstes Himmelshoffen schwand.
Jetzt sank sie fern im heißen Land
auf Afrikas Gebirge nieder,
und badete ihr matt Gefieder
im Quell des Nils, dessen Entstehn
kein Erdgeborner noch gesehn.

Chor der Genien des Nils
Hervor aus den Wässern geschwind,
und sehet das holde, liebliche Kind!
Eine Peri ist's, welch' hold Gesicht.
Doch stört sie nicht!
Hört, wie sie singt,
hört, wie sie klagt!

Peri
Ach Eden, ach Eden, wie sehnt sich nach dir
mein Herz, o wann öffnet die Pforte sich mir!

Nr. 12 Tenor Solo

Fort streift von hier das Kind der Lüfte
über Ägyptens Königsgrüfte,
von Palmenhainen hehr umrauscht;
jetzt sieht sie in Rosetta's Tal
dem Nesterbau'n der Tauben zu,
jetzt lauscht sie Schwänen, weiß wie Schnee,
die stolz durchziehen Möris' See.

Welch Bild! Kein sterblich Aug' hat je
ein Land gesehn voll höh'rer Pracht!
Doch eine Stille fürchterlich
liegt über diesen Himmelsfluren,
mit gift'gem Hauche ihre Spuren
verfolgend zieht durch's Land die Pest.

Peri
Für euren ersten Fall
wie hart, ihr Armen, büßt ihr doch,
habt einige Blüten aus Eden zwar noch,
die Schlang' überschleichet sie all'.

Nr. 13 Tenor-Solo

Die Peri weint, von ihrer Träne scheint
rings klar die Luft, der Himmel lacht;

Quartett
Denn in der Trän' ist Zaubermacht,
die solch ein Geist für Menschen weint.
(attacca)

Nr. 14 Alt Solo

Im Waldesgrün am stillen See,
da seufzt ein Jüngling im schweren Weh;
gepackt von der tötenden Seuche stahl
er her sich zu enden seine Qual.

Er, dem im Leben, wo er stand,
sich jedes Herz einst zugewandt,
stirbt jetzt, als hätt' er keinen Freund,
hier ungesehn und unbeweint.

Jüngling (Tenor II)
Ach einen Tropfen nur aus dem See,
zu kühlen das fieberisch brennende Weh;
Ach einen Tropfen nur aus der Flut,
zu kühlen die fiebrische Glut!
(attacca)

Nr. 15 Mezzosopran Solo

Verlassener Jüngling, nur das Eine
bleibt, was ihm Trost noch gibt,
daß sie, die er seit Jahren treu geliebt,
geschützt ist vor dem Hauch der Gruft
in ihres Vaters Fürstenhallen;
denn dorten kühlig fallen
Fontainen, süß durchrauscht
balsam'scher Duft die Hallen,
und rein ist dorten noch die Luft,
rein wie die Stirn von ihr umhaucht.

Tenor Solo
Doch sieh – wer naht dort leise schleichend
dem melancholischen Gebüsch,
der Göttin der Gesundheit gleichend,
mit Rosenwangen frühlingsfrisch!
Sie ist's! – vom Strahl des Mondes schaut
er still verklärt sich nah'n die treue Braut.
Sie hält im Arm den Freund, sie presst
die rote Wang' an seine bleiche,
sie netzt ihr wallend Haar im Teiche,
daß es die Stirn ihm kühlend nässt.

Jüngling (Tenor II)
Du hier? – Entflieh'!
Ein Hauch von mir bringt dir den Tod.

Nr. 16 Jungfrau (Sopran)

O lass mich von der Luft durchdringen,
der sel'gen Luft, gehaucht von dir,
und was sie trag' auf ihren Schwingen,
Tod oder Leben, süß ist's mir.
Trink' meine Tränen, auch mein Blut,
mein Herzblut selbst empfingest du,
wär's Balsam nur für deine Glut,
gäb's dir nur auf Minuten Ruh.
Wend', o! dein hold Gesicht nicht ab,
bin ich nicht deine Braut, bin dein?
Ist nicht im Leben wie im Grab
der Platz an deiner Seite mein?
Denkst dir, daß sie, die nur von dir
in dunkler Welt empfängt ihr Licht,
die trübe Nacht erträgt, die ihr
hereinsinkt, wenn dein Auge bricht?
Ich leben ohne dich – allein –
Du meines Lebens Leben – nein!

O lass mich von der Luft durchdringen,
der sel'gen Luft, gehaucht von dir,
und was sie trag' auf ihren Schwingen,
Tod oder Leben, süß ist's mir.

Tenor Solo
Sie wankt, – sie sinkt, – und wie ein Licht
im giftigen Hauche des Schachts
verlischt, so plötzlich bricht
sein holdes Auge.
Ein Krampf, – sein Weh ist dann vergangen,
vollendet ist sein Leben –
auf drückt sie ihm noch einen langen
und letzten Kuss und stirbt im Geben.

Nr. 17 Peri

Schlaf' nun und ruhe in Träumen voll Duft;
balsam'scher umweh' dich die Luft,
als dem magischen Brand des Phönix entsteigt,
wenn er sein eignes Grablied singt.
Schlaf' nun und ruhe in Träumen voll Lust,
du, die treueste, liebendste Brust!

Chor
Sie sprach's, und Himmelshauch durchfließt
von ihren Lippen diese Stelle,
sie schwingt den Strahlenkranz und gießt
auf beider Antlitz solche Helle,
dass wie ein Heil'genpaar sie lagen,
indes die Peri wacht, und Licht
mild strahlt in ihre Todesnacht,
bis ihre Seelen auferwacht.



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