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Introduzione I

No. 1:
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Vater im Himmel, o sieh hernieder vom ewigen Thron!
Vater der Liebe, dein Eingeborner, er fleht für Sünder, für deine Kinder, erhöre den Sohn!
Ach, wir sind tief gefallen, wir sündigten schwer;
doch allen zum Heil, uns allen, floss deines Sohnes Blut.
Das Blut des Lamms schreit nicht um Rach’; es tilgt die Sünden.
Vater der Liebe, lass uns Gnade finden, erhöre den Sohn!

No. 2:
Fürwahr, ich sag es dir: Heute wirst du bei mir im Paradiese sein.
Ganz Erbarmen, Gnad` und Liebe, bist du Mittler, Gotteslamm.
Kaum ruft jener reuig auf zu dir: Wenn du kommest in dein Reich, ach, so denke mein!
So versprichst du ihm voll Milde: Heut wirst du bei mir im Paradiese sein.
Herr und Gott! Blick auf uns!
Sieh an deines Kreuzes Fuße unsre wahre Reu` und Buße!
Sieh, o Vater, unsere Reue!
Gib uns auch zur letzten Stunde jenen Tost aus deinem Munde:
Heut wirst du bei mir im Paradiese sein.

No. 3:
Frau, hier siehe deinen Sohn, und du, siehe deine Mutter!
Mutter Jesu, die du trostlos, weinend, seufzend bei dem Kreuze standst
und die Qualen seines Leidens in der Stund` des bittern Scheidens siebenfach in dir empfandst.
Kaum mehr fähig, dich zu fassen, und doch stand¬haft und gelassen,
nimmst als Sohn den treuen Jünger und mit ihm auch uns als Kinder an.
Mutter Jesu, o du Zuflucht aller Sünder, hör das Flehen deiner Kinder.
Steh uns bei im letzten Streit, Mutter voll der Zärtlichkeit. O steh uns allen bei!
Wenn wir mit dem Tode ringen und aus dem beklemmter Herzen unsre Seufzer zu dir dringen,
lass uns, Mutter, lass uns da nicht unterliegen!
Hilf uns dann den Feind besiegen und steh uns bei im letzten Streit!
Wenn wir mit dem Tode ringen, o da zeige dich als Mutter und empfehl uns deinem Sohn, o Mutter!

No. 4:
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Warum hast du mich verlassen? Wer sieht hier der Gottheit Spur?
Wer kann fassen dies Geheimnis? O Gott der Kraft, o Gott der Macht und Stärke,
wir sind deiner Hände Werke, und deine Lieb, o Herr, hat uns er¬löst.
O Herr, wir danken dir von Herzen.
Unserwegen littst du Schmer¬zen, Spott, Verlassung, Angst und Pein.
Herr, wer sollte dich nicht lieben dich mit Sünden noch betrüben?
Wer kann deine Huld verkennen?
Nein, nichts soll uns von dir trennen, allhier und dort in Ewigkeit.

Introduzione II

No. 5:
Jesus rufet: Ach, mich dürstet!
Hemmt nun die Rache, stillt eure Wut!
Menschen, lasset Mitleid euch er¬weichen, ruft Erbarmung in das Herz!
Jesus rufet: Ach, mich dürstet!
Ihm reicht man Wein, den man mit Galle mischet. So labt man ihn.
Kann Grausamkeit noch weiter gehn?
Nun kann er nicht mehr fassen den Schmerz, der ihn allmächtig drückt, den Schmerz, der Wohltun war.
Ach, im Durst vor seinem Ende reichet man ihm Galle dar!

No. 6:
Es ist vollbracht.
Es ist vollbracht!
An das Opferholz geheftet, hanget Jesus in der Nacht;
und dann ruft er laut: Es ist vollbracht.
Was uns jenes Holz geschadet, wird durch dieses gut gemacht.
Weh euch Bösen, weh euch Blinden, weh euch allen, die ihr Sünden immer häuft auf Sünden
Menschen, den¬ket nach!
Werdet ihr Erbarmung finden, wenn er kommt in seiner Herrlichkeit und seiner Macht?
Rett uns, Mittler, vom Verderben! Höre, Gott¬mensch, unser Schrein!
Lass dein Leiden und dein Sterben nicht an uns verloren sein.
Lass uns einst den Himmel erben und mit dir uns ewig freun.

No. 7:
Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist.
In deine Händ’, o Herr, empfehl ich meinen Geist.
Nun steigt sein Leiden höher nicht, nun triumphiert er laut und spricht: Nimm, Vater, meine Seele.
Dir empfehl ich meinen Geist. Und dann neigt er sein Haupt und stirbt.
Vom ewigen Verderben hat uns sein Blut errettet;
aus Liebe für uns Menschen starb er den Tod der Sünder.
Du gabst uns neues Leben; was können wir dir geben?
Zu deinen Füßen liegen wir, o Jesu, tief gerührt; nimm unser Herz als Opfer an!
In deine Händ’, o Herr, empfehl ich meinen Geist.

Il Terremoto
Er ist nicht mehr.
Der Erde Tiefen schallen wider: Er ist nicht mehr! Erzittre, Golgatha, erzittre!
Er starb auf deinen Höhen. O Sonne, fleuch und leuchte diesem Tage nicht!
Zerreiße, zerreiße, Land, worauf die Mörder stehen!
Ihr Gräber, tut euch auf, ihr Väter, steigt ans Licht!
Das Erdreich, das euch deckt, ist ganz mit Blut befleckt.
Introduzione I

No. 1:
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Vater im Himmel, o sieh hernieder vom ewigen Thron!
Vater der Liebe, dein Eingeborner, er fleht für Sünder, für deine Kinder, erhöre den Sohn!
Ach, wir sind tief gefallen, wir sündigten schwer;
doch allen zum Heil, uns allen, floss deines Sohnes Blut.
Das Blut des Lamms schreit nicht um Rach’; es tilgt die Sünden.
Vater der Liebe, lass uns Gnade finden, erhöre den Sohn!

No. 2:
Fürwahr, ich sag es dir: Heute wirst du bei mir im Paradiese sein.
Ganz Erbarmen, Gnad` und Liebe, bist du Mittler, Gotteslamm.
Kaum ruft jener reuig auf zu dir: Wenn du kommest in dein Reich, ach, so denke mein!
So versprichst du ihm voll Milde: Heut wirst du bei mir im Paradiese sein.
Herr und Gott! Blick auf uns!
Sieh an deines Kreuzes Fuße unsre wahre Reu` und Buße!
Sieh, o Vater, unsere Reue!
Gib uns auch zur letzten Stunde jenen Tost aus deinem Munde:
Heut wirst du bei mir im Paradiese sein.

No. 3:
Frau, hier siehe deinen Sohn, und du, siehe deine Mutter!
Mutter Jesu, die du trostlos, weinend, seufzend bei dem Kreuze standst
und die Qualen seines Leidens in der Stund` des bittern Scheidens siebenfach in dir empfandst.
Kaum mehr fähig, dich zu fassen, und doch stand¬haft und gelassen,
nimmst als Sohn den treuen Jünger und mit ihm auch uns als Kinder an.
Mutter Jesu, o du Zuflucht aller Sünder, hör das Flehen deiner Kinder.
Steh uns bei im letzten Streit, Mutter voll der Zärtlichkeit. O steh uns allen bei!
Wenn wir mit dem Tode ringen und aus dem beklemmter Herzen unsre Seufzer zu dir dringen,
lass uns, Mutter, lass uns da nicht unterliegen!
Hilf uns dann den Feind besiegen und steh uns bei im letzten Streit!
Wenn wir mit dem Tode ringen, o da zeige dich als Mutter und empfehl uns deinem Sohn, o Mutter!

No. 4:
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Warum hast du mich verlassen? Wer sieht hier der Gottheit Spur?
Wer kann fassen dies Geheimnis? O Gott der Kraft, o Gott der Macht und Stärke,
wir sind deiner Hände Werke, und deine Lieb, o Herr, hat uns er¬löst.
O Herr, wir danken dir von Herzen.
Unserwegen littst du Schmer¬zen, Spott, Verlassung, Angst und Pein.
Herr, wer sollte dich nicht lieben dich mit Sünden noch betrüben?
Wer kann deine Huld verkennen?
Nein, nichts soll uns von dir trennen, allhier und dort in Ewigkeit.

Introduzione II

No. 5:
Jesus rufet: Ach, mich dürstet!
Hemmt nun die Rache, stillt eure Wut!
Menschen, lasset Mitleid euch er¬weichen, ruft Erbarmung in das Herz!
Jesus rufet: Ach, mich dürstet!
Ihm reicht man Wein, den man mit Galle mischet. So labt man ihn.
Kann Grausamkeit noch weiter gehn?
Nun kann er nicht mehr fassen den Schmerz, der ihn allmächtig drückt, den Schmerz, der Wohltun war.
Ach, im Durst vor seinem Ende reichet man ihm Galle dar!

No. 6:
Es ist vollbracht.
Es ist vollbracht!
An das Opferholz geheftet, hanget Jesus in der Nacht;
und dann ruft er laut: Es ist vollbracht.
Was uns jenes Holz geschadet, wird durch dieses gut gemacht.
Weh euch Bösen, weh euch Blinden, weh euch allen, die ihr Sünden immer häuft auf Sünden
Menschen, den¬ket nach!
Werdet ihr Erbarmung finden, wenn er kommt in seiner Herrlichkeit und seiner Macht?
Rett uns, Mittler, vom Verderben! Höre, Gott¬mensch, unser Schrein!
Lass dein Leiden und dein Sterben nicht an uns verloren sein.
Lass uns einst den Himmel erben und mit dir uns ewig freun.

No. 7:
Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist.
In deine Händ’, o Herr, empfehl ich meinen Geist.
Nun steigt sein Leiden höher nicht, nun triumphiert er laut und spricht: Nimm, Vater, meine Seele.
Dir empfehl ich meinen Geist. Und dann neigt er sein Haupt und stirbt.
Vom ewigen Verderben hat uns sein Blut errettet;
aus Liebe für uns Menschen starb er den Tod der Sünder.
Du gabst uns neues Leben; was können wir dir geben?
Zu deinen Füßen liegen wir, o Jesu, tief gerührt; nimm unser Herz als Opfer an!
In deine Händ’, o Herr, empfehl ich meinen Geist.

Il Terremoto
Er ist nicht mehr.
Der Erde Tiefen schallen wider: Er ist nicht mehr! Erzittre, Golgatha, erzittre!
Er starb auf deinen Höhen. O Sonne, fleuch und leuchte diesem Tage nicht!
Zerreiße, zerreiße, Land, worauf die Mörder stehen!
Ihr Gräber, tut euch auf, ihr Väter, steigt ans Licht!
Das Erdreich, das euch deckt, ist ganz mit Blut befleckt.



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