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Das Trinklied vom Jammer der Erde 地上の悲しみを歌う酒宴の歌

黄金の酒杯は、君らをいざなうが、
まだ飲むなかれ!
まずは私が一曲歌おう!
悲しみを歌う曲ではあるが、
君らのこころには、高笑いとなって響くがいい。
ひとたび悲しみが近づけば、
こころの園は荒れ果てて、
歓びも歌も枯れて死ぬ。
生は闇だが、死もまた闇。

この家のあるじよ!
おぬしの酒蔵は、黄金の酒に満ちている。
そこにある琴を、私にくれ!
琴をつまびくと、盃を干すとは、
さても互いに、似合いのことよ。
一杯の酒は、時さえ得れば、
いかなる地上の国よりも、よほど価値の高きもの!
生は闇だが、死もまた闇!

天空は、とこしえに蒼い。大地はどこまでも
揺るぎなく・・・春になれば花が咲く。
ああ・・・なのに、人はどれだけ生きるというのか?
百年にも満たぬ間を、つまらぬ地上のガラクタで
気晴らしするのが、関の山!

さあ、見下ろせ!
月明かりの墓場にうずくまっている
妖怪じみた姿を!
猿だ!聞こえないのか?あの金切り声が!
かぐわしき人生に呼びかけるあの叫び声が!

さあ、酒をとれ!
その時が来たぞ、我が友たちよ!
金盃の底まで飲み干すがいい!
生は闇だが、死もまた闇だ!
Schon winkt der Wein im goldnen Pokale,
Doch trinkt noch nicht,
erst sing ich euch ein Lied!
Das Lied vom Kummer
soll auflachend in die Seele euch klingen.
Wenn der Kummer naht,
liegen wüst die Gärten der Seele,
Welkt hin und stirbt die Freude,der Gesang.
Dunkel ist das Leben, ist der Tod.

Herr dieses Hauses!
Dein Keller birgt die Fülle des goldenen Weins!
Hier, diese Laute nenn' ich mein!
Die Laute schlagen und die Gläser leeren,
Das sind die Dinge, die zusammen passen.
Ein voller Becher Weins zur rechten Zeit
Ist mehr wert,als alle Reiche dieser Erde!
Dunkel ist das Leben, ist der Tod!

Das Firmament blaut ewig, und die Erde
Wird lange fest stehen und aufblüh'n im Lenz.
Du aber, Mensch, wie lang lebst denn du?
Nicht hundert Jahre darfst du dich ergötzen
An all dem morschen Tande dieser Erde!

Seht dort hinab!
Im Mondschein auf den Gräbern
Hockt eine wildgespenstische Gestalt.
Ein Aff' ist's! Hört ihr, wie sein Heulen
Hinausgellt in den süßen Duft des Lebens!

Jetzt nehmt den Wein!
Jetzt ist es Zeit, Genossen!
Leert eure gold'nen Becher zu Grund!
Dunkel ist das Leben, ist der Tod!

Der Einsame im Herbst 秋ひとり佇む者

湖水に青く広がる秋の霧・・・
草木は、露におおわれて・・・
さながら、翡翠(ひすい)のかけらをば、
匠(たくみ)が花々にばらまいたかのよう。
花の香りは消え失せて、
冷たい風が、茎をたわめる。
やがては、しぼんだ金色の蓮の葉が、
湖水を流れていくでしょう。

私の心は疲れ切り、
手にした灯りも、ふっと消えた・・・、
いまは、眠りにさそわれるのみ。
今から行くわ、やすらぎの地へ!
ああ、もう休ませて!癒しが欲しいの!

ひとりぼっちで、心ゆくまで泣く。
あまりに長き心の秋・・・
ねえ、愛の太陽よ、
もう二度と、差し込んで来て、私のつらい涙を
やさしくふき取ってはくれないの?
Herbstnebel wallen bläulich überm See;
Vom Reif bezogen stehen alle Gräser;
Man meint', ein Künstler habe Staub vom Jade
Über die feinen Blüten ausgestreut.
Der süße Duft der Blumen ist verflogen;
Ein kalter Wind beugt ihre Stengel nieder.
Bald werden die verwelkten,gold'nen Blätter
Der Lotosblüten auf dem Wasser zieh'n.

Mein Herz ist müde.
Meine kleine Lampe Erlosch mit Knistern;
es gemahnt mich an den Schlaf.
Ich komm' zu dir, traute Ruhestätte!
Ja, gib mir Ruh', ich hab' Erquickung not!

Ich weine viel in meinen Einsamkeiten.
Der Herbst in meinem Herzen währt zu lange.
Sonne der Liebe,
willst du nie mehr scheinen,
Um meine bittern Tränen mild aufzutrocknen?

Von der Jugend 青春について

ちっちゃなお池の真ん中に、
あずまや一つ、建っている。
緑と白の瀬戸物づくり。

虎の背のようなアーチをえがく
翡翠(ひすい)でできた掛け橋が
あずまやに向け、のびている。

家の中には、仲間がつどう。
着飾り、酒を酌み交わす。
おしゃべりしたり、詩をつくる。

みんなは、着物の袖を後ろにまくり、
おまけに絹のかんむりも、ふざけるように、
首のほうまで、ずらしてる。

小池の静かな水面(みなも)の上は、
みんなヘンテコな
鏡の姿に映っているよ。

すべて逆立ちしているよ・・・
あずまやの中みんな。
緑と白の瀬戸物づくり。

半月のような橋だって、
アーチが逆さに映ってる。
仲間は着飾り、飲み、しゃべる。
Mitten in dem kleinen Teiche
Steht ein Pavillon aus grünem
Und aus weißem Porzellan.

Wie der Rücken eines Tigers
Wölbt die Brücke sich aus Jade
Zu dem Pavillon hinüber.

In dem Häuschen sitzen Freunde,
Schön gekleidet, trinken, plaudern,
Manche schreiben Verse nieder.

Ihre seidnen Ärmel gleiten
Rückwärts, ihre seidnen Mützen
Hocken lustig tief im Nacken.

Auf des kleinen Teiches stiller
Wasserfläche zeigt sich alles
Wunderlich im Spiegelbilde.

Alles auf dem Kopfe stehend
In dem Pavillon aus grünem
Und aus weißem Porzellan;

Wie ein Halbmond steht die Brücke,
Umgekehrt der Bogen. Freunde,
Schön gekleidet, trinken, plaudern.

Von der Schönheit 美について

乙女たちが花を摘む・・・
河原で摘むのは、睡蓮の花。
草木のあいだに腰をかけ、
お膝に花を摘みながら、
楽しく、はしゃぎあっている。

金の陽射しがたゆたって、
きらめく水に乙女たちの姿を映す。
すると水面(みなも)に映るのは、
きゃしゃな体と、可愛い瞳。
西から吹いたそよ風が、こびるようにそっと
着物の袖をめくり上げると、
魔法のような乙女の香りが、
風に乗って、運ばれて行く。

おや、何だ?
向こうの河原で、元気な馬に乗って
駆け回っている美少年たちは?
お日様のように遠くにきらめいたと思ったら、
もう沃野の草むらを駆け抜けて、
若々しい姿で、やって来たぞ!
一人の馬は、陽気にいななき、
ためらいつつも、突き進む。
蹄(ひづめ)は、草花の上を通り抜け、
急に巻き起こった嵐のように、
倒れた花を踏みにじる。
すごいぞ!たなびく、あのたてがみ!
鼻孔から出る熱い湯気!

金の陽射しがたゆたって、
きらめく水に、乙女たちの姿を映す。
最美の乙女は、憧れを込めて
その少年をずっと見つめている。
気位の高そうな振りをしているけれど、
その娘のきらめく大きな瞳と
熱い眼差しの陰では、
ときめく胸の鼓動が、
いついつまでも、ふるえている。
Junge Mädchen pflücken Blumen,
Pflücken Lotosblumen an dem Uferrande.
Zwischen Büschen und Blättern sitzen sie,
Sammeln Blüten in den Schoß und rufen
Sich einander Neckereien zu.

Gold'ne Sonne webt um die Gestalten,
Spiegelt sie im blanken Wasser wider.
Sonne spiegelt ihre schlanken Glieder,
Ihre süßen Augen wider,
Und der Zephyr hebt mit Schmeichelkosen
Das Gewebe ihrer Ärmel auf,
Führt den Zauber
Ihrer Wohlgerüche durch die Luft.

O sieh,
was tummeln sich für schöne Knaben
Dort an dem Uferrand auf mut'gen Rossen?
Weithin glänzend wie die Sonnenstrahlen;
Schon zwischen dem Geäst der grünen Weiden
Trabt das jungfrische Volk einher!
Das Roß des einen wiehert fröhlich auf
Und scheut, und saust dahin,
Über Blumen, Gräser wanken hin die Hufe,
Sie zerstampfen jäh im Sturm
die hingesunk'nen Blüten.
Hei! Wie flattern im Taumel seine Mähnen,
Dampfen heiß die Nüstern!

Gold'ne Sonne webt um die Gestalten,
Spiegelt sie im blanken Wasser wider.
Und die schönste von den Jungfrau'n sendet
Lange Blicke ihm der Sehnsucht nach.
Ihre stolze Haltung ist nur Verstellung.
In dem Funkeln ihrer großen Augen,
In dem Dunkel ihres heißen Blicks
Schwingt klagend noch
die Erregung ihres Herzens nach.

Der Trunkene im Frühling 春の酔っ払い

生きてることが夢ならば、
あくせくしたって、何になる?
飲めなくなるまで、酒を飲もう。
日がな一日、この良き日!

のども心も満ち足りて、
もはや飲めなくなったなら、
我が家の戸口に転がって、
素敵な眠りをむさぼろう!

目覚めに何だか聞こえるぞ?聞いてごらん!
こずえに鳥が歌ってる。
ぼくは尋ねる・・・「もう春なのかい?
まるで夢を見ているようだけど。」

鳥はさえずる・・・「そうだよ、そうさ!
春が来たのさ!一夜で来たんだ!」
じっくり考え、よく耳を澄ましたが、
やっぱり鳥は、そこに笑って歌っている!

ぼくは新たに盃を満たし、
ぐっと飲み干し、歌い続ける・・・
暗い夜空に、
月が出るまで!

歌えなくなったら、
また寝よう。
春だからって、何だってんだ!?
ぼくを酔わせておいてくれ!
Wenn nur ein Traum das Leben ist,
Warum denn Müh' und Plag'?
Ich trinke, bis ich nicht mehr kann,
Den ganzen, lieben Tag!

Und wenn ich nicht mehr trinken kann,
Weil Kehl' und Seele voll,
So tauml' ich bis zu meiner Tür
Und schlafe wundervoll!

Was hör' ich beim Erwachen? Horch!
Ein Vogel singt im Baum.
Ich frag' ihn, ob schon Frühling sei,
Mir ist als wie im Traum.

Der Vogel zwitschert: Ja!
Der Lenz Ist da, sei kommen über Nacht!
Aus tiefstem Schauen lauscht' ich auf,
Der Vogel singt und lacht!

Ich fülle mir den Becher neu
Und leer' ihn bis zum Grund
Und singe, bis der Mond erglänzt
Am schwarzen Firmament!

Und wenn ich nicht mehr singen kann,
So schlaf' ich wieder ein,
Was geht mich denn der Frühling an!?
Laßt mich betrunken sein!

Der Abschied 告別

夕陽は、山の陰に隠れて、
夕闇は、すべての谷に落ち、
辺りは、涼しき影につつまれる。
見よ!しろがねの帆かけ船のように、
天の蒼海に、月が漂い浮かぶのを。
肌をなでる、やわらかな風・・・
ヒノキの木陰に吹きそよぐ!

小川は闇の向こうから、妙なる響きを歌い、
花々は、微光の中で青ざめる。
大地は、憩いと眠りに息づき、
ありとある憧れは、夢を見ようとする。
疲れた人々は家路をたどり、
忘れてしまった幸せと
若き日々とを、眠りの中に取り戻そうとする!
小鳥は、枝に身をひそめ、
この世は、すべて眠りにつく!

ヒノキの陰に、涼しき風が吹く。
私はここで、友を待つ・・・
友に最後の別れを告げるため。

ああ、友よ・・・君の傍らにいて、
この夜の美しさを味わい尽くしたい。
どこにいるのだ?いつまで独りでいさせる気だ!

私は、竪琴を持って、歩き廻る。
やわらかな草ふくめる小道の上を。
ああ、美よ!
とこしえの愛と生に酔いしれた、この世よ!

馬から降りた友に、
別れの盃を差し出して、
問いかける・・・「どこへ行くのだ?
なぜ行かねばならぬのだ?」

友は語り始めた・・・くぐもる声で。
「我が友よ・・・
私は、この世では幸せを得られなかった!
どこへ行くかと?山へとさすらうつもりだ。

私の孤独なこころは、安らぎを求めている。
ふるさとへと帰るのだ・・・私の居場所へと。
決して遠くに行くわけではない。
心おだやかに、その時を待とう!

この、いとしき大地に、見わたす限り、
春の花が咲き乱れ、新緑に燃える時を!
どこまでも、とこしえに青き光、遥か彼方まで!
とこしえに・・・とこしえに・・・!」
Die Sonne scheidet hinter dem Gebirge.
In alle Täler steigt der Abend nieder
Mit seinen Schatten,die voll Kühlung sind.
O sieh! Wie eine Silberbarke schwebt
Der Mond am blauen Himmelssee herauf.
Ich spüre eines feinen Windes Wehn
Hinter den dunklen Fichten!

Der Bach singt voller Wohllaut durch das Dunkel.
Die Blumen blassen im Dämmerschein.
Die Erde atmet voll von Ruh' und Schlaf,
Alle Sehnsucht will nun träumen.
Die müden Menschen geh'n heimwärts,
Um im Schlaf vergeß'nes Glück
Und Jugend neu zu lernen!
Die Vögel hocken still in ihren Zweigen.
Die Welt schläft ein!

Es wehet kühl im Schatten meiner Fichten.
Ich stehe hier und harre meines Freundes;
Ich harre sein zum letzten Lebewohl.

Ich sehne mich, o Freund,an deiner Seite
Die Schönheit dieses Abends zu genießen.
Wo bleibst du? Du läßt mich lang allein!

Ich wandle auf und nieder mit meiner Laute
Auf Wegen, die vom weichen Grase schwellen.
O Schönheit!
O ewigen Liebens, Lebenstrunkne Welt!

Er stieg vom Pferd und reichte ihm den Trunk
des Abschieds dar.
Er fragte ihn, wohin er führe
und auch warum es müßte sein.

Er sprach, seine Stimme war umflort:
Du, mein Freund,
Mir war auf dieser Welt das Glück nicht hold!
Wohin ich geh? Ich geh, ich wandre in die Berge.

Ich suche Ruhe für mein einsam Herz.
Ich wandle nach der Heimat, meiner Stätte.
Ich werde niemals in die Ferne schweifen.
Still ist mein Herz und harret seiner Stunde!

Die liebe Erde allüberall
Blüht auf im Lenz und grünt aufs neu!
Allüberall und ewig blauen licht die Fernen!
Ewig... ewig...!


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@ wagnerianchan



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