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DRITTER AKT

Nr. 12 - Introduktion
Soli und Chor

SOLI und CHOR
Geht's und verkauft's mei' Gwand -
I bin im Himmel,
Wann d' Geigen fiedeln
Wien'rische Liedeln!

Geht's und verkauft's mei' G'wand -
I bin Im Himmel -
Beim Wiener Tanz
Vergisst man d' Sorg' ganz!

Nr. 13 - Melodram. Gstanzeln

Nr. 14 - Sextett

GRÄFIN
So kommen Sie und zögern Sie nicht länger!

MINISTER
Es wird mir immer bänger, immer bänger …

GRÄFIN
Ein tête-à-tête, das ist doch sehr effektvoll!

MINISTER
O ja, doch heisst's hier leider sein respektvoll.

GRÄFIN
Lockt Sie denn die Laube nicht?
Hör'n Sie nicht, was sie spricht?
Trautes Pärchen, sei willkommen!
Bist hier gut aufgenommen!
Wie sie uns einladend winkt -
Horch die Nachtigall, sie singt:

MINISTER
Fühl' wie der Mut mir jetzt sinkt -

GRÄFIN
Trautes Pärchen, sei willkommen!

MINISTER
Bin schön in die Patsche gekommen!

GRÄFIN
So gehen wir!

MINISTER
Na, also gut!

GRÄFIN
So gehen wir!

MINISTER
Nur Mut! Nur Mut!

GRÄFIN
Ist so ein tête-à-tête mit mir nicht gut?

MINISTER
Mir ist ganz miserabel jetzt zu Mut!

GRAF
Hier sind die Lauben,
Hier sollt' sie warten
Will sie dann suchen
Auch noch Im Garten!
Ach, sie ist noch nicht da -
Dies sei mein letztes Rendezvous
Das will ich voll geniessen
Pflück' doch die Blumen immerzu
Die am Weg dir spriessen!

FRANZI
Rasch in die Laube!

JOSEF
Ist die da frei?

FRANZI
Champagner!

JOSEF
Da bin ich dabei!

FRANZI
Wird er mir helfen, den Grafen entdecken?

JOSEF
Das is wie's Amen im Gebet!

FRANZI
So lass Er uns zuerst da drin verstecken!

JOSEF
Versprochen hab' ich's! Doch tu' ich es net!

PEPI
Er ist net z'finden
Im ganzen Garten,
Es gibt nix Aergers
Als so ein Warten!
Er hat mich gefoppt - der Herr,
Jetzt gift' ich mich schon sehr!

GRAF
Da steht mein letztes Rendezvous,
Das will ich voll geniessen…

PEPI
Herr Graf, bescheiden sein,
Mit mir nur immer fein!
Mach' ich auch oft ein Auge zu,
Beide kann ich nicht schliessen!

GRAF
Pflück' doch die Blumen immerzu,
Die am Wege dir spriessen!
So gehen wir!

PEPI
Na, sein's so gut!

GRAF
Du zögerst noch?

PEPI
Wie lieb er tut!

GRAF
Wirst seh'n, ein tête-à-tête mit mir ist gut!

PEPI
Na, mir kann nix g'scheh'n, bin auf der Hut!

GRAF
Stoss' an! Stoss' an, du Liebchen mein,
Und schlürf mit mir Champagnerwein,
Und denk' an die Moral:
Man lebt das eine Mal!
Stoss an, benütz den Augenblick,
Stoss an, geniess das Erdenglück!
Stoss, Schätzchen, an! Stoss an!
Stoss an! Stoss an!

GRÄFIN
Ja, les' ich recht in Ihrem Blick,
So preisen Sie nicht das Geschick?

FRANZI
Ja, les' ich recht in seinem Blick,
So möcht' Er gar so gern zurück?

MINISTER
Ein andrer preise solches Glück,
Für mich ist es ein Missgeschick!

PEPI
Ich bin ja stolz auf dieses Glück,
Doch halten sich Herr Graf zurück!

JOSEF
Die Gnäd'ge sieht's aus meinem Blick,
Ich bin ganz stolz auf dieses Glück!

GRAF
Leben und lieben!

Die ANDEREN Fünf
Stoss an!

GRAF
Sich nie betrüben!

Die ANDEREN Fünf
Stoss an!

GRAF
Sorgen der Teufel doch hol'!
Das sei fortan die Parol'!

ALLE
Leben und lieben usw. usw.
Stosst an! Stosst an! Trinkt munter fort
Und denkt doch an das weise Wort:
Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,
Der bleibt ein Narr sein Leben lang!


Nr. 15 - Duett
Gräfin, Franzi

GRÄFIN
So wollen wir uns denn verbünden!

FRANZI
Wir müssen diese Dritte finden!

GRÄFIN
Die beste Schule für uns Frauen,
Wie man der Männer Treu' behält,
Ist immer doch: Euch zuzuschauen,
Weil eure Art dem Mann gefällt!
So sagen Sie, wie Sie es machen,
Dass er bis heute treu verblieb?
Ich lernte gerne diese Sachen,
Denn wissen Sie: Ich hab' ihn lieb!

FRANZI
Wie man die Männer an sich kettet,
Dafür gibt's leider kein System,
Denn, wenn ihr Frauen eines hättet
Das wär' für uns sehr unbequem!
Bringt man ihm Zärtlichkeit entgegen
Nimmt er sie hin, als müsst' es sein!
Verwehrt man ihm der Liebe Segen,
Heimst er ihn bei der andern ein!

GRÄFIN
So kann ich nichts von Ihnen lernen?

FRANZI
Ich weiss kein Mittel, das probat!

GRÄFIN
Steht Liebesglück nur in den Sternen?

FRANZI
So scheint's wahrhaftig in der Tat!

GRÄFIN
Ich sag': Nein! Ich sag': Nein!
Schlau und fein! Schlau und fein!
Alles will erobert sein!
Was er leicht haben kann,
Schätzt er nicht, der gute Mann!
Macht's ihm schwer! Macht's ihm schwer!
Und er fiebert vor Begehr,
Dies Rezept hab' ich erdacht
Und so wird's gemacht!

FRANZI
Ich danke für die gute Lehr'
Werd' auch von heut' so sein!

GRÄFIN
Doch nur bei einem ander'n Mann,
Der mein'ge bleibt nun mein!

FRANZI
Ich höre seine Stimme!

GRÄFIN
Ich seh' ihn kommen!

FRANZI
Wir tauschen doch die Lauben?

GRÄFIN
Wie wir's vorgenommen!

BEIDE
Dann wird's gemacht,
Wie wir's erdacht!
Schlau und fein! Schlau und fein! usw. usw.


Nr. 16 - Schlussgesang

ALLE
Wiener Blut,
Wiener Blut!
Eig'ner Saft,
Voller Kraft,
Voller Glut,
Du erhebst,
Du belebst
Unser'n Mut!
Wiener Blut!
Wiener Blut!
Was die Stadt
Schönes hat,
In dir ruht!
Wiener Blut,
Heisse Flut!
Allerort
Gilt das Wort:
Wiener Blut!
DRITTER AKT

Nr. 12 - Introduktion
Soli und Chor

SOLI und CHOR
Geht's und verkauft's mei' Gwand -
I bin im Himmel,
Wann d' Geigen fiedeln
Wien'rische Liedeln!

Geht's und verkauft's mei' G'wand -
I bin Im Himmel -
Beim Wiener Tanz
Vergisst man d' Sorg' ganz!

Nr. 13 - Melodram. Gstanzeln

Nr. 14 - Sextett

GRÄFIN
So kommen Sie und zögern Sie nicht länger!

MINISTER
Es wird mir immer bänger, immer bänger …

GRÄFIN
Ein tête-à-tête, das ist doch sehr effektvoll!

MINISTER
O ja, doch heisst's hier leider sein respektvoll.

GRÄFIN
Lockt Sie denn die Laube nicht?
Hör'n Sie nicht, was sie spricht?
Trautes Pärchen, sei willkommen!
Bist hier gut aufgenommen!
Wie sie uns einladend winkt -
Horch die Nachtigall, sie singt:

MINISTER
Fühl' wie der Mut mir jetzt sinkt -

GRÄFIN
Trautes Pärchen, sei willkommen!

MINISTER
Bin schön in die Patsche gekommen!

GRÄFIN
So gehen wir!

MINISTER
Na, also gut!

GRÄFIN
So gehen wir!

MINISTER
Nur Mut! Nur Mut!

GRÄFIN
Ist so ein tête-à-tête mit mir nicht gut?

MINISTER
Mir ist ganz miserabel jetzt zu Mut!

GRAF
Hier sind die Lauben,
Hier sollt' sie warten
Will sie dann suchen
Auch noch Im Garten!
Ach, sie ist noch nicht da -
Dies sei mein letztes Rendezvous
Das will ich voll geniessen
Pflück' doch die Blumen immerzu
Die am Weg dir spriessen!

FRANZI
Rasch in die Laube!

JOSEF
Ist die da frei?

FRANZI
Champagner!

JOSEF
Da bin ich dabei!

FRANZI
Wird er mir helfen, den Grafen entdecken?

JOSEF
Das is wie's Amen im Gebet!

FRANZI
So lass Er uns zuerst da drin verstecken!

JOSEF
Versprochen hab' ich's! Doch tu' ich es net!

PEPI
Er ist net z'finden
Im ganzen Garten,
Es gibt nix Aergers
Als so ein Warten!
Er hat mich gefoppt - der Herr,
Jetzt gift' ich mich schon sehr!

GRAF
Da steht mein letztes Rendezvous,
Das will ich voll geniessen…

PEPI
Herr Graf, bescheiden sein,
Mit mir nur immer fein!
Mach' ich auch oft ein Auge zu,
Beide kann ich nicht schliessen!

GRAF
Pflück' doch die Blumen immerzu,
Die am Wege dir spriessen!
So gehen wir!

PEPI
Na, sein's so gut!

GRAF
Du zögerst noch?

PEPI
Wie lieb er tut!

GRAF
Wirst seh'n, ein tête-à-tête mit mir ist gut!

PEPI
Na, mir kann nix g'scheh'n, bin auf der Hut!

GRAF
Stoss' an! Stoss' an, du Liebchen mein,
Und schlürf mit mir Champagnerwein,
Und denk' an die Moral:
Man lebt das eine Mal!
Stoss an, benütz den Augenblick,
Stoss an, geniess das Erdenglück!
Stoss, Schätzchen, an! Stoss an!
Stoss an! Stoss an!

GRÄFIN
Ja, les' ich recht in Ihrem Blick,
So preisen Sie nicht das Geschick?

FRANZI
Ja, les' ich recht in seinem Blick,
So möcht' Er gar so gern zurück?

MINISTER
Ein andrer preise solches Glück,
Für mich ist es ein Missgeschick!

PEPI
Ich bin ja stolz auf dieses Glück,
Doch halten sich Herr Graf zurück!

JOSEF
Die Gnäd'ge sieht's aus meinem Blick,
Ich bin ganz stolz auf dieses Glück!

GRAF
Leben und lieben!

Die ANDEREN Fünf
Stoss an!

GRAF
Sich nie betrüben!

Die ANDEREN Fünf
Stoss an!

GRAF
Sorgen der Teufel doch hol'!
Das sei fortan die Parol'!

ALLE
Leben und lieben usw. usw.
Stosst an! Stosst an! Trinkt munter fort
Und denkt doch an das weise Wort:
Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,
Der bleibt ein Narr sein Leben lang!


Nr. 15 - Duett
Gräfin, Franzi

GRÄFIN
So wollen wir uns denn verbünden!

FRANZI
Wir müssen diese Dritte finden!

GRÄFIN
Die beste Schule für uns Frauen,
Wie man der Männer Treu' behält,
Ist immer doch: Euch zuzuschauen,
Weil eure Art dem Mann gefällt!
So sagen Sie, wie Sie es machen,
Dass er bis heute treu verblieb?
Ich lernte gerne diese Sachen,
Denn wissen Sie: Ich hab' ihn lieb!

FRANZI
Wie man die Männer an sich kettet,
Dafür gibt's leider kein System,
Denn, wenn ihr Frauen eines hättet
Das wär' für uns sehr unbequem!
Bringt man ihm Zärtlichkeit entgegen
Nimmt er sie hin, als müsst' es sein!
Verwehrt man ihm der Liebe Segen,
Heimst er ihn bei der andern ein!

GRÄFIN
So kann ich nichts von Ihnen lernen?

FRANZI
Ich weiss kein Mittel, das probat!

GRÄFIN
Steht Liebesglück nur in den Sternen?

FRANZI
So scheint's wahrhaftig in der Tat!

GRÄFIN
Ich sag': Nein! Ich sag': Nein!
Schlau und fein! Schlau und fein!
Alles will erobert sein!
Was er leicht haben kann,
Schätzt er nicht, der gute Mann!
Macht's ihm schwer! Macht's ihm schwer!
Und er fiebert vor Begehr,
Dies Rezept hab' ich erdacht
Und so wird's gemacht!

FRANZI
Ich danke für die gute Lehr'
Werd' auch von heut' so sein!

GRÄFIN
Doch nur bei einem ander'n Mann,
Der mein'ge bleibt nun mein!

FRANZI
Ich höre seine Stimme!

GRÄFIN
Ich seh' ihn kommen!

FRANZI
Wir tauschen doch die Lauben?

GRÄFIN
Wie wir's vorgenommen!

BEIDE
Dann wird's gemacht,
Wie wir's erdacht!
Schlau und fein! Schlau und fein! usw. usw.


Nr. 16 - Schlussgesang

ALLE
Wiener Blut,
Wiener Blut!
Eig'ner Saft,
Voller Kraft,
Voller Glut,
Du erhebst,
Du belebst
Unser'n Mut!
Wiener Blut!
Wiener Blut!
Was die Stadt
Schönes hat,
In dir ruht!
Wiener Blut,
Heisse Flut!
Allerort
Gilt das Wort:
Wiener Blut!



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