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第1幕

Nr.1

合唱隊:
何よりも心しておくべきなのは心から納得することなのだ
多くの者がそうだと言うが、納得して言ってる訳じゃない
多くの者は訊かれることもないから、多くのが納得したと心得違いしているのだ
だからこそ、何よりも心しておくべきなのは心から納得することなのだ

Nr.2

師範:
私は師範
町に教練所を構えている
弟子の一人は
父親を亡くした
母親だけが残された
身寄りだと言う

これから私は弟子の元を訪ね
暇乞いをするつもりだ
程なくして私は出立するのだ
山岳への旅路へと

お邪魔しても良いかな?

少年:
どなたですか?
おや、先生じゃないですか
先生が来るなんて、わざわざ家を訪ねて!

師範:
どうしてずっと町の教練所に来ていないのかね?


少年:
行けなかったんです、母の加減が悪くて

師範:
それは知らなかった
母君に伝えてくれないか、私が訪ねてきたと

少年:
お母様、先生がいらっしゃいました

母:
どうぞ、お入りください

少年:
では、先生、こちらへ

Nr.3

師範:
こちらには長いこと伺っておりませんでした
ご子息にお聞きしましたが、お加減がよろしくないとか
快方には向かわれているのでしょうか?

母:
わたくしの体の不調なぞ、お気になさらずに
気分が優れないのも、おさまってきておりますから

師範:
それを聞いてホッとしました
私はお二方に暇乞いに来ました
程なく私は出立します
山岳へ求道の旅へ
山を越えた町には
大師範が住まわれているのです

母:
お山へ求道の旅に出られるのですか!
ああ、実は、わたくし聞いたのですが、
そこには偉いお医者様が住まわれているとか
ですが、こうも聞いております
危険な道行きになるとか
まさか、うちの子も連れて行かれるおつもりですか?

師範:
子連れで行けるような旅ではありません

母:
ご無事に戻られることを望みます

師範:
もう、行かなければ。ご機嫌よう

少年、母:
御機嫌よう!

Nr.4

少年:
お話ししたいことがあります

師範:
何を言いたいのかね?

少年:
僕も先生と一緒に山に行きたいんです

師範:
先ほど、母君に話した通り
困難で危険な旅なのだ
ついてくることなぞ、できはしない
それより、どうして母君を放っておけるものかね?
お加減が悪いというのに
家に留まるのだ
一緒に来るなんて、とても考えられない

少年:
お母様が病気だからこそ、
僕は一緒に行きたいんです。お母様のためなんです
お山の向こうの町に住む偉いお医者様のところで
お薬をいただいて、教えを乞いたいのです

師範:
もう一度、母君と話さねばなるまいな

Nr.5

師範:
また、お目にかかりに参りました
ご子息の言うには、共に行きたいのだとのこと
私は言い聞かせました、母君を放っておいてはいけない
ご病気なのだから
それに困難な旅路なのだからと
共に参ればとても辛いことになろう、とも言いました
ですがご子息は言いました、共に行かねばならないと
母君のご病気のため、山の向こうの町で
薬を手に入れ、教えを乞いたいのだと

母:
お話しは聞いておりました
わたくしは確かだと思います、息子の申すことは—
息子は喜んで先生の危険な旅路にも、
ついて参ることでしょう
こちらへおいでなさい、ほら!

お前の父君が世を去った日から
わたくしにはお前の他に側にいてくれる者はありませんでした
お前はこれまで、わたくしの気付かぬところにはいませんでした
それに目の届かぬところにもいなかった、わたくしが必要とする時には
だから、わたくしはお前に料理を作ってやり、着るものを繕ってやり、
お金を用意してやりましたね

少年:
何もかも、お母様の言われる通りです
それでも、どうしてもできないんです
これからしようとしていることを諦めることが

少年、母、師範:
僕は(この子は)危ない旅路へと出かけます
お母様の(わたくしの/母君の)病気のため、山の向こうの町で
薬を手に入れ、教えを請うために


Nr.6

合唱隊:
二人は悟ったのだ
どんなに異を唱えようと、思いとどまらせることはできないだろうと
そこで師範と母は声をそろえて言うのだった…

師範、母:
そう、これは、よくよく納得した上でのことなのだ!
多くの者がしているのは偽りの納得なのだ
でも、この子は病に納得してはいない
そうではなく、病を癒そうと心に決めたのだ

合唱隊:
だが、母は独り呟く…

母:
わたくしには、もうどうにもできない
そうせねばならないと言うなら、先生と共に行きなさい
でもすぐに、でもすぐに
こんな危うい旅からは帰ってきておくれ



第2幕

Nr.1の繰り返し

Nr.7

合唱隊:
一群の者たちが山岳へと旅立っていった
その中には師範と少年の姿も見受けられた
少年は骨折りを惜しまなかった
芯から無理をしてでも、
早く帰郷できることを望んだ
空が白み始めた頃、山の裾野を
少年は疲れた足を引きずることさえ、ままならずにいた

Nr.8

師範:
急いで登らねばならない
庵があるのだ
しばし、そこで休むとしよう

三人の求道者:
御意のままに

少年:
お話ししたいことがあります

師範:
何を言いたいのかね?

少年:
僕は具合が悪いんです

師範:
いけない!そのようなことを言ってはいけない、
このような旅にある時には
疲れているのだよ、山道に慣れていないからであろう
歩みを止め、少し休むといい


三人の求道者:
見たところ、あの子は山道で病気になったようだ
師範は訊ねてみるべきであろう

合唱隊:
そう、やるのです!

三人の求道者:
聞いたところ、あの子は山道で病気になったようだ
あの子はどうしたのですか?あの子に心配はないのですか?

師範:
気分が悪いそうだ
だが、掟にのっとって措置するかどうかは話が別だ!
山道で疲れただけであろう
少しばかり歩みを止め
いくらか休ませればよい

三人の求道者:
では、あの子に心配はないのですね?…

聞きましたか?師範は仰いました
あの子は山道で疲れただけだと
しかしながら、あの子はどこか様子がおかしく見えないか?
庵から先の道は険しい尾根となり
両の手で岩壁をしかと掴まねば
越えていくことはできない
余計な重荷は背負えないのだ
大いなる法に従い、あの子を谷底に投げ捨てるべきではなかろうか?…

山道で気分が悪くなったのかね?

少年:
いいえ
ご覧の通り、僕は立っています
きっと立ってはいられないでしょう
もし病気だったなら

Nr.9

三人の求道者:
師範とお話したい
先ほど、あの子のことを訊ねたところ
仰いましたね、あの子は山道に疲れただけだと
しかしながら、あの子はどこか様子がおかしいようです
立てずに座り込んでしまいました
恐れ多い話をします
かねてから、この地には法があり
先に行けぬ者は
谷底に投げ捨てられねばならないのです

師範:
何だと、この子を谷底に投げ捨てると言うのかね?

三人の求道者:
さようです、そうせねばならないのです

師範:
確かに大いなる法がある
抗うことはできない
だが、法はこうも言っている
病に伏した者には
その者のために引き上げるかどうかを訊ねよと
私はあの子に心からの哀れみを覚える
あの子の元へ行き
大いなる法のことを優しく語って聞かせよう


合唱隊:
そう、やるのです

三人の求道者、合唱隊:
訊ねてほしい、あの子が望むのか
自らのために皆で引き上げることを
だがしかし、あの子の望むのが
引き上げないことであれば
あの子は谷底へ投げ捨てられるのだ

Nr.10

師範:
よく聞くのだよ!
この地には古より伝わる法がある
このような旅路の半ばで病に倒れた者は
谷に投げ捨てられねばならないのだ
たちまち死ぬことになるであろう
だが、法はこうも言っている
病に伏した者には
その者のために引き上げるかどうかを訊ねよと
法はこう言っているのだ
病に伏した者は
答えねばならない
引き上げるべきではないと

少年:
分かりました

師範:
では訊こう、そなたのために引き上げるべきか?

少年:
引き上げるべきではありません!

師範:
また訊こう、そなたも従うか、皆が従ったように?


少年:
従います

師範:
こちらへ来なさい!この子は従うと言った
法に従いますと、この子は答えたのだ!

三人の求道者:
あの子は従うといった
法に従うと、あの子は答えたのだ

頭を我らが手に預けなさい
体から力を抜いて
気をつけて運んであげよう

少年:
分かりました、この旅の半ばにして
僕は命を失うのですね
お母様のことが気がかりです
旅で僕を失うなんて
この瓶を持って行って
中に薬を詰めて
お母様に届けて下さい
旅から帰られる時に

合唱隊:
同胞たちは瓶を受け取り
嘆いた、悲しい世の摂理を
そして厳しい法とを
それから少年を投げ落とした

身を寄せ合い、一列に並んで
崖の際に立つと
目を閉じたまま、少年を投げ落とした
誰もが隣に立った者より罪を負わないように
そうしてから、土塊と石ころで覆ってやったのだった

Nr.1の繰り返し
I. AKT / ACT1

Nr.1

Der große Chor:
Wichtig zu lernen vor allem ist Einverständnis.
Viele sagen ja, und doch ist da kein Einverständnis.
Viele werden nicht gefragt, und viele sind einverstanden mit Falschem.
Darum: Wichtig zu lernen vor allem ist Einverständnis.


Nr.2

Der Lehrer:
Ich bin der Lehrer.
Ich habe eine Schule in der Stadt
und habe einen Schüler,
dessen Vater tot ist.
Er hat nur mehr seine Mutter,
die für ihn sorgt.

Jetzt will ich zu ihnen gehen
und ihnen Lebewohl sagen,
denn ich begebe mich in Kürze
auf eine Reise in die Berge.

Darf ich eintreten?

Der Knabe:
Wer ist da?
Oh, der Herr Lehrer ist da,
der Herr Lehrer kommt, um uns zu besuchen!

Der Lehrer:
Warum bist du so lange nicht zur Schule in die Stadt gekommen?

Der Knabe:
Ich konnte nicht kommen, weil meine Mutter krank war.

Der Lehrer:
Das wußte ich nicht.
Bitte, sag ihr gleich, daß ich hier bin.

Der Knabe:
Mutter, der Herr Lehrer ist da.

Die Mutter:
Bitte ihn, hereinzukommen.

Der Knabe:
Bitte, treten Sie ein.

Nr.3

Der Lehrer:
Ich bin lange nicht hier gewesen.
Ihr Sohn sagt, Sie seien krank gewesen.
Geht es Ihnen jetzt besser?

Die Mutter:
Machen Sie sich keine Sorgen wegen meiner Krankheit,
sie hatte keine bösen Folgen.

Der Lehrer:
Das freut mich zu hören.
Ich komme, um Ihnen Lebewohl zu sagen,
denn ich begebe mich in Kürze
auf eine Forschungsreise in die Berge.
Denn in der Stadt jenseits der Berge
wohnen die großen Lehrer.

Die Mutter:
Eine Forschungsreise in die Berge!
Ja, in der Tat, ich habe gehört,
daß dort die großen Ärzte wohnen,
aber ich habe auch gehört,
daß es eine gefährliche Wanderung ist.
Wollen Sie etwa mein Kind mitnehmen?

Der Lehrer:
Das ist keine Reise, auf die man ein Kind mitnimmt.

Die Mutter:
Ich hoffe, Sie kehren gesund zurück.

Der Lehrer:
Jetzt muß ich gehen. Leben Sie wohl.

Der Knabe, Die Mutter:
Leben Sie wohl!

Nr.4

Der Knabe:
Ich muß etwas sagen.

Der Lehrer:
Was willst du sagen?

Der Knabe:
Ich will mit Ihnen in die Berge gehen.

Der Lehrer:
Wie ich deiner Mutter schon sagte,
ist es eine schwierige und gefährliche Reise.
Du wirst nicht mitkommen können.
Außerdem: Wie kannst du deine Mutter verlassen wollen,
die doch krank ist?
Bleibe hier.
Es ist ganz unmöglich, daß du mitkommst.

Der Knabe:
Eben weil meine Mutter krank ist,
will ich mitkommen, um für sie
bei den großen Ärzten in der Stadt jenseits der Berge
Medizin zu holen und Unterweisung.

Der Lehrer:
Ich muß noch einmal mit deiner Mutter reden.

Nr.5

Der Lehrer:
Ich bin noch einmal zurückgekommen.
Ihr Sohn sagte, daß er mit uns gehen will.
Ich sagte ihm, daß er Sie doch nicht verlassen könne,
wenn Sie krank sind,
daß es eine schwierige Reise sei.
Er könne ganz unmöglich mit uns kommen, sagte ich.
Aber er sagte, er müsse mit,
um fur Ihre Krankheit in der Stadt jenseits der Berge
Medizin zu holen und Unterweisung.

Die Mutter:
Ich habe seine Worte gehört.
Ich zweifle nicht an dem, was der Knabe sagt -
daß er gern mit Ihnen die gefährliche Wanderung machen will.
Komm herein, mein Sohn!

Seit dem Tag, an dem uns dein Vater verließ,
hab ich niemanden als dich zur Seite.
Du warst nie länger aus meinem Gedächtnis
und aus meinen Augen, als ich brauchte,
um dein Essen zu bereiten, deine Kleider zu richten
und das Geld zu beschaffen.




Der Knabe:
Alles ist, wie du sagst.
Aber trotzdem kann mich nichts
von meinem Vorhaben abbringen.

Der Knabe, die Mutter, Der Lehrer:
Ich werde (er wird) die gefährliche Wanderung machen
und für deine (meine, ihre) Krankheit in der Stadt jenseits der Berge
Medizin holen und Unterweisung.

Nr.6

Der große Chor:
Sie sahen,
daß keine Vorstellungen ihn rühren konnten.
Da sagten der Lehrer und die Mutter mit einner Stimme:


Der Lehrer, die Mutter:
Oh, welches tiefe Einverständnis!
Viele sind einverstanden mit Falschem,
doch er ist nicht einverstanden mit der Krankheit,
sondern daß die Krankheit geheilt wird.

Der große Chor:
Die Mutter aber sagte:

Die Mutter:
Ich habe keine Kraft mehr.
Wenn es sein muß, geh mit dem Herrn Lehrer.
Aber schnell aber schnell,
kehre aus der Gefahr zurück.



II. AKT/ACT 2

Reminiszenz Nr.1

Nr.7

Der große Chor:
Die Leute haben die Reise in die Berge angetreten.
Unter ihnen befand sich der Lehrer und der Knabe.
Der Knabe war den Anstrengungen nicht gewachsen:
Er überanstrengte sein Herz,
das die schnelle Heimkehr verlangte.
Im Morgengrauen am Fuße der Berge
konnte er kaum seine müden Füße mehr schleppen.

Nr.8

Der Lehrer:
Wir sind schnell hinangestiegen.
Dort ist die erste Hütte.
Dort wollen wir ein wenig verweilen.

Die drei Studenten:
Wir gehorchen.

Der Knabe:
Ich muß etwas sagen.

Der Lehrer:
Was willst du sagen?

Der Knabe:
Ich fühle mich nicht wohl.

Der Lehrer:
Halt! Solche Dinge dürfen nicht sagen,
die auf eine solche Reise gehen.
Vielleicht bist du müde, weil du das Steigen nicht gewohnt bist
Bleib ein wenig stehen und ruhe ein wenig.

Die drei Studenten:
Es scheint, daß der Knabe krank ist vom Steigen.
Wir wollen den Lehrer darüber befragen,

Der große Chor:
Ja. Tut das!

Die drei Studenten:
Wir hören, daß dieser Knabe krank ist vom Steigen.
Was ist mit ihm? Bist du besorgt seinetwegen?

Der Lehrer:
Er fühlt sich nicht wohl,
aber sonst ist alles mit ihm in Ordnung!
Er ist nur müde vom Steigen.
Er blieb ein wenig stehen
und ruht ein wenig aus.

Die drei Studenten:
So bist du also nicht besorgt seinetwegen? -

Hört ihr? Der Lehrer hat gesagt,
daß der Knabe nur müde sei vom Steigen.
Aber sieht er nicht ganz seltsam aus?
Gleich nach der Hütte kommt der schmale Grat
Nur mit beiden Händen zufassend an der Felswand kommt man hinüber.
Wir können keinen tragen.
Sollten wir also dem großen Brauche folgen und ihn ins Tal hinabschleudern? -

Bist du krank vom Steigen?

Der Knabe:
Nein.
Ihr seht, ich stehe doch.
Würde ich mich nicht setzen,
wenn ich krank ware?

Nr.9

Die drei Studenten:
Wir wollen es dem Lehrer sagen.
Als wir vorhin nach dem Knaben fragten,
sagtest du, er sei nur müde vom Steigen.
Aber jetzt sieht er ganz seltsam aus.
Er hat sich auch gesetzt.
Wir sprechen es mit Entsetzen aus,
seit alters her herrscht hier ein Brauch:
die nicht weiter können,
werden ins Tal hinabgeschleudert.

Der Lehrer:
Was, ihr wollt dieses Kind ins Tal hinabwerfen?

Die drei Studenten:
Ja, das wollen wir.

Der Lehrer:
Das ist ein großer Brauch.
Ich kann mich ihm nicht widersetzen.
Aber der Brauch schreibt auch vor,
daß man den, welcher krank wird,
befragt, ob man umkehren soll seinetwegen.
Ich trage in meinem Herzen großes Leid um diesen Knaben.
Ich will zu ihm gehen
und ihm schonend von dem großen Brauch berichten.

Der große Chor:
Ja, tue das.

Die drei Studenten, Der große Chor:
Wir wollen ihn fragen, ob er verlangt,
daß man umkehrt seinetwegen.
Aber auch, wenn er’s verlangt,
wollen wir nicht umkehren,
sondern ihn ins Tal hinabwerfen.

Nr.10

Der Lehrer:
Höre gut zu!
Seit alters her besteht ein Gesetz,
daß der, welcher krank wird auf einer solchen Reise,
ins Tal hinabgeworfen werden muß.
Er ist sofort tot.
Aber der Brauch schreibt auch vor,
daß man den, welcher krank wird,
befragt, ob man umkehren soll seinetwegen.
Und der Brauch schreibt auch vor,
daß der, welcher krank wird,
antwortet:
Ihr sollt nicht umkehren.

Der Knabe:
Ich verstehe.

Der Lehrer:
Verlangst du, daß man umkehrt deinetwegen?

Der Knabe:
Ihr sollt nicht umkehren!

Der Lehrer:
Verlangst du also, daß dir geschieht, wie allen geschieht?

Der Knabe:
Ja.

Der Lehrer:
Kommt herunter! Er hat ja gesagt,
er hat dem Brauch gemäß geantwortet!

Die drei Studenten:
Er hat ja gesagt,
er hat dem Brauch gemäß geantwortet.

Lehne deinen Kopf an unsern Arm.
Strenge dich nicht an.
Wir tragen dich vorsichtig.

Der Knabe:
Ich wußte wohl,daß ich auf dieser Reise
mein Leben verlieren könnte.
Der Gedanke an meine Mutter
hat mich verführt zum Reisen.
Nehmt meinen Krug,
füllt ihn mit der Medizin,
bringt ihn meiner Mutter,
wenn ihr zurückkehrt.

Der große Chor:
Da nahmen die Freunde den Krug
und beklagten die traurigen Wege der Welt
und ihr bitteres Gesetz
und warfen den Knaben hinab.

Fuß an Fuß zusammengedrängt,
standen sie am Rande des Abgrunds
und warfen ihn hinab mit geschlossenen Augen,
keiner schuldiger als sein Nachbar,
und warfen Erdklumpen und flache Steine hinterher.

Reminiszenz Nr.1


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@ hanmyo



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